Mehr Sicherheit durch Sichtbarkeit - Radfahren im Winter

05.12.2018
Fahrradfahrer in der Dämmerung

Morgens bleit es länger dunkel und schon am späten Nachmittag setzt die Dämmerung wieder ein. Regen, Nebel oder Schnee erschweren auch tagsüber oft die Sicht wie auch die Sichtbarkeit. Trotzdem kann das Fahrrad weiter im Alltag genutzt werden, sei es zur Arbeit oder in der Freizeit. Radfahrer sind ohne „Knautschzone“ unterwegs. Insbesondere bei Schmuddelwetter und Dunkelheit ist es deshalb besonders wichtig, von anderen Verkehrsteilnehmern frühzeitig gesehen zu werden. Ausweichen auf den Gehweg ist keine Lösung.

„Bei Dunkelheit sind Radfahrer mit dunkler Kleidung ohne Beleuchtung noch auf 25 Meter Entfernung kaum zu erkennen. Der Bremsweg bei 50 km/h ist aber länger. Deshalb bei Dunkelheit und schlechter Sicht zur eigenen Sicherheit immer mit Licht radeln!“, so Bürgermeister Peter Neidel. Zum verkehrssicheren Fahrrad gehören ein weißer Schweinwerfer und ein rotes Rücklicht. Die Beleuchtung darf auch ansteckbar sein. Zusätzlich müssen vorne ein weißer und hinten ein roter Reflektor angebracht sein, die aber auch in der Beleuchtung integriert sein können. Hinzu kommen je zwei gelbe Reflektoren an den Speichen oder weiße ringförmige Reflektorstreifen am Fahrradmantel, außerdem gelbe Reflektoren in den Pedalen.

Bürgermeister Neidel rät auch dazu, die eigene Sichtbarkeit zusätzlich durch helle Kleidung, noch besser aber mit Hilfe von reflektierenden Elementen oder Hilfsmittel wie Reflektorbändern weiter zu steigern. „Damit sind Sie bereits in 150 Meter Entfernung deutlich zu sehen.“

Ohne Beleuchtung werden harmlose Situationen schnell gefährlich. Deshalb ist das Fahren ohne Licht eine Ordnungswidrigkeit. Wer von der Polizei erwischt wird, muss zahlen. Ohne Beleuchtung zu radeln, kann aber nicht nur körperlich schmerzhaft enden, sondern auch finanziell. Gerichte haben Radfahrern wegen fehlender Beleuchtung wiederholt eine Mitschuld am Unfall gegeben.







 

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