Premiere: Die fünf Sinne

Live-Hörspiel von Patrick Schimanski | Eine Recherche im Archiv der Gemenge und Gemische | nach dem gleichnamigen Werk von Michel Serres
14.02.2019 | 20:00 Uhr
Ort: taT-Studiobühne, Berliner Platz

Außenansicht des taT bei DunkelheitDas Format des Live-Hörspiels hat sich am Stadttheater Gießen inzwischen als beliebter Baustein des Spielplans etabliert. In DIE FÜNF SINNE (UA) begibt sich Regisseur Patrick Schimanski auf eine philosophische Recherche ins Reich der Sinnlichkeit. Die spartenübergreifende Produktion mit Live-Musik und Gesang, Sounddesign und Sprache ist ab dem 14. Februar 2019 auf der taT-studiobühne zu erleben.

Das eigene Ich ertasten, den imaginären Wein schmecken, die frische Luft riechen: Die Abhandlung über DIE FÜNF SINNE von Michael Serres inspiriert zu mehr Achtsamkeit. Der Philosoph beschäftigt sich darin mit der Frage nach dem Verhältnis zwischen dem denkenden, erkennenden, sprechenden Subjekt und dem, was ihm durch seine fünf Sinne unmittelbar gegeben ist. Und er tut dies auf eine unerwartete Art und Weise. Anstatt Platon, Aristoteles und Kant zu bemühen, schreibt er von Hüllen und Häuten, von Lärm und Stille, von Fast Food und guten Weinen, von Liebe und dem Geschwätz über die Liebe.

Patrick Schimanski adaptiert diese Kulturgeschichte der Sinne für das Medium des Live-Hörspiels: Mit den SängerInnen Karola Pavone und Tomi Wendt sowie den SchauspielerInnen Esra Schreier, Stephan Hirschpointner und Roman Kurtz begibt er sich auf eine Sprach-Klang-Reise durch die bunte, laute, stille, humorvolle, sinnliche und traurige Welt der Mythen und Fabeln, der Märchen, der Künste und der Musik. In sechs Akten forscht das Stück nach verschiedenen Formen von Sinnlichkeit. Sprache wird Gesang, Klang wird Sprache: Im Kopf entsteht ein Film.

Atmosphärische Geräusche werden nebst elektronischen Effekten von Soundoperatorin Antonia Beeskow live produziert. Neus Estarellas Calderón (Klavier) und Špela Mastnak (Percussion) steuern einen Soundtrack bei, der sich an diversen Genres zwischen Klassik, Pop oder Volkslied bedient, Sänger Tomi Wendt ist an der Geige zu erleben, und so bekommt der Abend auch eine kammermusikalische Note. Mittels Kopfhörer bekommt das Publikum all das nuanciert direkt auf die Ohren gemischt. Ein Abend zum Fallenlassen und Genießen.

Patrick Schimanski ist Teil des Komponistenkollektivs 48nord, das schon mehrfach Musik für das Stadttheater komponiert hat. Im taT ist derzeit als Wiederaufnahme seine Inszenierung des Kammermusicals DAS ORANGENMÄDCHEN zu sehen.

Premiere: 14. Februar 2019 | 20.00 Uhr |

Weitere Vorstellungen:

01. März 2019

17. März 2019

Inszenierung, Musik: Patrick Schimanski | Soundoperator: Antonia Beeskow | Dramaturgie: Monika Kosik

Ensemble: Karola Pavone / Esra Schreier / Stephan Hirschpointner / Roman Kurtz / Tomi Wendt

Musikerinnen: Neus Estarellas Calderón (Klavier) / Špela Mastnak (Percussion)

Stadttheater Gießen

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