Hella Nohl "Unlesbare Bücher und andere Schriftstücke"

07.03.2019 bis 14.04.2019
Ort: Ausstellungsraum der Universitätsbibliothek Gießen (Otto-Behaghel-Straße 8, 35394 Gießen)
Kosten:  Eintritt frei

Hella Nohl Plakat

Die Gießener Künstlerin Hella Nohl hat den Rotwein als Malfarbe entdeckt. Sie befasst sich in ihrer Arbeit malerisch und graphisch mit dem Thema Wein. Einige ihrer Schriftarbeiten werden vom 7. März bis zum 14. April 2019 in der Universitätsbibliothek der Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU) unter dem Titel „Unlesbare Bücher und andere Schriftstücke“ zu sehen sein. Die Ausstellung wird am Donnerstag, 7. März 2019, um 19 Uhr mit einer Vernissage eröffnet, bei der auch die Künstlerin anwesend sein wird. Bei der Vernissage wird der Leiter der Universitätsbibliothek Dr. Peter Reuter die Gäste begrüßen; die einführenden Worte wird der Kunsthistoriker Dr. Marcus Kiefer sprechen.
Präsentiert werden in der UB vorwiegend die bislang nur auf der Buchmesse Leipzig gezeigten Unikatbücher von Hella Nohl. Es handelt sich um Texte in unterschiedlichen handgebundenen Buchformaten, handgeschrieben in der von der Künstlerin entwickelten nicht lesbaren „Rebschrift“. Die skripturalen Tuschezeichnungen von Hella Nohl haben sich im Laufe der Zeit von den ursprünglich formgebenden Impulsen der Weinstockvorbilder weitgehend gelöst und zu unterschiedlichen freien Schreibformen entwickelt.
Auf Papier und Leinwand – und manchmal auch auf einem Rotweinhintergrund – entstehen Nohls ganz eigenen Schriftbilder. Es gibt kein Alphabet, keine wiederkehrenden erkennbaren Buchstaben; das Geschriebene ist somit auch nicht entzifferbar. Es ist lediglich „Schriftsimulation“, ein automatisches Schreiben, das geprägt ist durch die verschiedenartigen Bildträger und Schreibwerkzeuge, durch die jeweilige Stimmung und Verfasstheit der Künstlerin, vor allem aber durch die Musik, die sie während des Arbeitens hört.
Hella Nohl, Jahrgang 1939, lebt und arbeitet in ihrer Geburtsstadt Gießen und in Berlin. Studienaufenthalte in Italien, die Begegnung mit seinen Weinlandschaften, brachten die Künstlerin nach eigenen Angaben (www.hellanohl.de) zu ihrem Thema, dem „Wein“, und führten dazu, dass sie schließlich den roten Wein selbst als Gestaltungsmittel einsetzt, und Farbnuancen und Farbverhalten des Weines in einer neuen Weise untersucht und präsentiert. Daneben entwickelte sie aus der mehr und mehr reduzierten Gestalt des Weinstockes und seiner Aneinanderreihung zu Rebenzeilen eine eigene Art von Schrift, die sie „Rebschrift“ nennt.

 

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