Gedenken an Deportation Gießener Sinti und Jenischen am 16.03.1943

08.03.2019
Mahnmal vor dem Rathaus in Gießen

Stunde der Erinnerung und Mahnung zum Gedenken an den 76. Jahrestag der Deportation von 14 Angehörigen der Gießener Sinti und Jenischen am 16. März 1943 nach Auschwitz-Birkenau und an weitere deportierte Angehörige der Gießener Sinti und Jenischen

Der Magistrat der Universitätsstadt Gießen lädt die Gießener Bevölkerung zur oben genannten Stunde der Erinnerung und Mahnung ein, deren Ablauf sich wie folgt gestaltet:

Nach der Begrüßung und einer Ansprache von Oberbürgermeisterin Dietlind Grabe-Bolz sowie einem Grußwort des Landesverbandes Hessen des Verbandes Deutscher Sinti und Roma, das Rinaldo Strauß spricht, hält Heidrun Helwig, Redakteurin beim Gießener Anzeiger und Historikerin, einen Vortrag mit dem Thema „Die Verfolgung der Sinti und Jenischen: Ein fast vergessenes Kapitel Gießener Geschichte“.

Die Teilnehmenden an der Stunde der Erinnerung und Mahnung gehen dann zum Mahnmal für alle Opfer und Verfolgten des Naziregimes am Berliner Platz. Dort folgt eine Namenslesung der deportierten Angehörigen der Gießener Sinti und Jenischen durch Oberbürgermeisterin Dietlind Grabe-Bolz. Es schließen sich Gebete der Katholischen und Evangelischen Kirche an.

Zum Abschluss legen die Teilnehmenden an der Stunde der Erinnerung und Mahnung symbolisch für die vertriebenen und ermordeten Sinti und Jenischen, Blumengebinde nieder.

 

Samstag, 16. März 2019, 11:00 Uhr, im Hermann-Levi-Saal des Rathauses, Berliner Platz 1
Anschließend: Gedenken am Mahnmal für alle Opfer und Verfolgten des Naziregimes am Berliner Platz







 

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