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08.10.2018

Ehemalige Bundestagspräsidentin Süssmuth referiert über Frauenwahlrecht

Rita Süssmuth
Rita Süssmuth

Vortrag von Prof. Dr. Rita Süssmuth: „100 Jahre Frauenwahlrecht - Schluss mit den Trippelschritten“

Anlässlich des Jubiläums 100 Jahre Frauenwahlrecht in Deutschland und zur Eröffnung der Ausstellung „Die Mütter des Grundgesetzes“ kommt die engagierte Frauenrechtlerin, erste Frauenministerin und ehemalige Bundestagspräsidentin Prof. Dr. Rita Süssmuth auf Einladung des Büros für Frauen und Gleichberechtigung nach Gießen. Oberbürgermeisterin Dietlind Grabe-Bolz begrüßt Süssmuth am 15. Oktober 2018 um 18.00 Uhr im Hermann-Levi-Saal (Rathaus) am Berliner Platz zu einem Vortrag zum Thema „100 Jahre Frauenwahlrecht – Schluss mit den Trippelschritten“. Im Anschluss des Vortrags kann die Ausstellung im Atrium des Hauses angesehen werden. Auf 16 Tafeln wird über die Entstehung des Grundgesetzes insbesondere über den Artikel 3, Absatz 2 „Frauen und Männer sind gleichberechtigt“ informiert. Gezeigt werden Lebensbilder der Politikerinnen Frieda Nadig, Elisabeth Selbert, Helene Weber und Helene Wessel, die wesentlich zu der verfassungsrechtlichen Gleichstellung von Frauen und Männern beigetragen haben.

Am 12. November jährt sich zum 100. Mal die Geburtsstunde des Frauenwahlrechts - ein Meilenstein in der Geschichte der Demokratie in Deutschland. Das Stimmrecht ist Grundlage für die Gleichberechtigung und politische Teilhabe von Frauen und Männern. Doch ist das Ziel erreicht? Prof. Süssmuth sagt: „Gleicher Lohn für gleiche Arbeit, Aufwertung und Anerkennung der Familienarbeit und entsprechende Bekämpfung der Frauenarmut, davon sind wir noch weit entfernt. Heute brauchen wir neue Maßnahmen, um mehr Gleichberechtigung demokratisch zu leben.“ Die Veranstaltung sowie die Ausstellungen sollen zu Diskussionen anregen.

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