Grünes Licht für Gefahrenabwehrzentrum Gießen

07.08.2018
Grundstück für Gefahrenabwehrzentrum auf dem Gelände des früheren US-Depots

Die Baugenehmigung für das geplante Gefahrenabwehrzentrum von Stadt und Landkreis im ehemaligen US-Depot ist erteilt. Dies gaben Oberbürgermeisterin Dietlind Grabe-Bolz und Landrätin Anita Schneider bekannt. Damit gibt es grünes Licht für dieses in Hessen einmalige interkommunale Projekt.

Somit können noch in diesem Jahr die Bauarbeiten auf dem gut 2 Hektar großen Gelände in der Straße „Stolzenmorgen“ beginnen. Das Zentrum wird unter einem Dach die Gießener Berufsfeuerwehr, die Abteilung Gefahrenabwehr des Landkreises, ein Feuerwehrtechnisches Zentrum und die Zentrale Leitstelle für Rettungsdienst, Katastrophen- und Brandschutz vereinen.

„Die Arbeitsbedingungen für unsere Berufsfeuerwehr werden sich deutlich verbessern“, so Oberbürgermeisterin Grabe-Bolz. „Gerade in der momentanen Hitzeperiode wird deutlich, wie wichtig es ist, dass unsere Feuerwehrleute gut ausgestattet sind.“ Landrätin Anita Schneider betont die Synergieeffekte die durch den gemeinsamen Bau eines Gefahrenabwehrzentrums möglich werden. So können zum Beispiel Sitzungsräume und Werkstätten einer gemeinsamen Nutzung von Berufsfeuerwehr und Freiwilliger Feuerwehr sowie des Fachdienstes Gefahrenabwehr zu Gute kommen. Weiterhin ermöglichen der Bau eines Feuerwehrtechnischen Zentrums im Gefahrenabwehrzentrum die zentrale Wartung der Geräte und damit die Entlastung des Ehrenamtes der Freiwilligen Feuerwehren im Landkreis.“

Die Bauantragsunterlagen waren vom beauftragten Planungsbüro TRU Architekten (Berlin) aufbereitet und vom städtischen Hochbauamt eingereicht worden. Sie umfassten mehrere Ordner mit großformatigen Plänen.

Nächster Schritt wird der Rückbau der auf dem Gelände befindlichen Halle aus der Zeit der amerikanischen Streitkräfte sein. Sie fungierte bis vor kurzem noch für Stadt und Kreis als günstiges Zwischenlager. Direkt anschließend wird der Baugrund für das Vorhaben aufbereitet werden.

Das Gefahrenabwehrzentrum wird als 2-geschossiges Gebäude mit ca. 11.000 Quadratmetern Bruttogeschossfläche geplant. Es soll u.a. Büroräume, Fahrzeughallen, Schulungsräume, Werkstätten, Ruheräume, eine Brandschutz-Übungsstrecke, die immer erreichbare Leitstelle, einen Übungsturm und eine Tankstelle umfassen.







 

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