Gießen feiert 100 Jahre Frauenwahlrecht in Deutschland

03.05.2018
Gießener Frauengeschichten - Gruppenbild

Ausstellungseröffnung der Fotoausstellung „Gießener Frauengeschichten“ am Freitag, 4.5.2018 um 16.00 Uhr im Foyer des Rathauses

Seit 100 Jahren dürfen Frauen wählen und können gewählt werden. Dieses Recht bildet den Grundstein für Gleichberechtigung von Männern und Frauen und dieses Recht soll zusammen in Gießen gefeiert werden. Dazu lädt das Büro für Frauen und Gleichberechtigung die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Gießen herzlich ein. Ein ganzes Jahr lang wird es verschiedene, abwechslungsreiche Veranstaltungen rund um die Themen Frauen und Frauenwahlrecht geben. Dafür hat sich die Stadt Gießen mit unterschiedlichen Partnern zusammengetan und ein buntes Programm zusammengestellt. Im Fokus der Reihe steht das Zusammensein, sich gemeinsam über bereits erreichte Ziele freuen, aber auch neue Ideen und Wünsche für eine gleichberechtigte Gesellschaft zu entwickeln.

Als Auftakt zur Reihe wird am heutigen Freitag (4.5.2018) um 16 Uhr im Foyer des Rathauses am Berliner Platz durch Oberbürgermeisterin Dietlind Grabe-Bolz eine Foto-Ausstellung über Gießener Frauengeschichten eröffnet. Die Ausstellung ist bis zum 1. Juni zu sehen. In Zusammenarbeit mit Friederike Stibane (Büro für Frauen und Gleichberechtigung Gießen) konzipierten die Fotografinnen Katrin Dammann & Mary Purdak die Fotoausstellung Gießener Frauengeschichten. Dafür suchten sie Frauen ab 70 Jahren aus dem Bekannten- und Freundeskreis, die bereit waren, bei dem Projekt mitzumachen. Sie fotografierten die Frauen, ließen sie ihre persönliche Geschichte erzählen und fragten nach ihrem Verständnis von Gleichberechtigung und ihren Wünschen für die junge Frauengeneration.

Es entstanden zwölf Motive. Zwölf Geschichten. Und zwölf Aufforderungen an die junge Generation von Frauen, die Mut machen und manche modernen Einstellungen und Selbstverständlichkeiten in Frage stellen.

Damals wie heute müssen Frauen in ihrem Alltag viele Hindernisse überwinden. Das erfordert Mut und Stärke. Kraft finden, Stärke zeigen, an Hindernissen wachsen - das alles ist so viel leichter gesagt als getan. Wie geht das, wenn sich der Boden unter den Füßen auftut? Wie kommt man nach dem Tod eines geliebten Angehörigen wieder zu sich, wie findet man nach einer schlimmen Diagnose neuen Lebensmut? Wie gelingt es Frauen, trotz widriger Umstände ihren Weg zu gehen? Und was kann man von dem Gelernten an die junge Frauengeneration weitergeben?

Die Ausstellung Gießener Frauengeschichten hält Antworten auf diese Fragen bereit, lädt ein zum Zuhören, aber auch dazu, den Mut zu haben die eigene Geschichte zu erzählen.

Die porträtierten Frauen werden bei der Ausstellungseröffnung anwesend sein.

 

Bild: Zwölf Frauen. Zwölf Geschichten. Die Porträtierten zusammen mit den Fotografinnen und der Gießener Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten Friederike Stibane
ganz links stehend Katrin Dammann, daneben Friederike Stibane und ganz rechts stehend Mary Purdak







 

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