Global denken - regional kooperieren
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Global denken – regional kooperieren für die Unternehmen der Region 

Netzwerke fungieren als Multiplikatoren und sind umso erfolgreicher, wenn sie partnerschaftlich kooperieren. Dieser Gedanke gab den Impuls für die verstärkte Zusammenarbeit zwischen dem Wetzlar Network und dem Cluster für Medizinwirtschaft timm.

Mit einer Kickoff-Veranstaltung am Donnerstag, den 21. Februar startete die Kooperation der beiden Netzwerke in den Räumen der TransMIT Gesellschaft für Technologietransfer in Gießen.

Als Plattformen für die optische, elektronische und mechanische Industrie sowie für die Medizinwirtschaft der Region Mittelhessen bringen die beiden Cluster die wichtigsten Unternehmen der Branchen zusammen. „Unser Ziel ist es, die Schnittstellen zwischen den Technologien zu nutzen und den Austausch von Know-how aktiv zu unterstützen.“, so definiert Dr. Peter Stumpf, Leiter des Clusters timm und Geschäftsführer der TransMIT GmbH, die Ziele der neuen Allianz.

timm und Wetzlar Network versprechen sich von dieser Kooperation eine Intensivierung ihrer Leistungen als Vermittler, Kommunikator und Multiplikator. Bereits in der Vergangenheit konnten durch den wechselseitigen Besuch von Messen und Veranstaltungen Synergien genutzt werden, um die Regionen zu stärken und thematische Schnittmengen herauszuarbeiten, welche den Anstoß für den Auftakt der offiziellen Kooperation gaben. Die modernen Cluster profitieren nicht nur von der Vernetzung ihrer Mitgliedsunternehmen, sondern müssen sich in ihren Kernkompetenzen gegenseitig unterstützen und ergänzen.

„Die Zusammenarbeit schafft die kooperative Basis dafür, dass die Branchenprofile, sowohl innerhalb der Region als auch im nationalen und internationalen Wettbewerbsumfeld noch stärker wahrgenommen werden.“, so die fachkundige Einschätzung des Wetzlar Network Managers Ralf Niggemann.

Auch verspricht diese Kooperation eine weitere Vertiefung der bereits etablierten Beziehungen zwischen Wirtschaft und Wissenschaft, insoweit die TransMIT GmbH, bei der das Clustermanagement timm angesiedelt ist, die Kontakte zur Wissenschaft der hessischen Hochschulen gewährleistet, wohingegen die Hitech-Unternehmen aus der optischen Industrie weitere Anwendungsfelder aufzeigen können, die in innovativen Produkten münden könnten.

Bild: (v.l.n.r.) Dr. Peter Stumpf (timm, TransMIT GmbH), Dr. Iris Stallkamp (timm, TransMIT GmbH), Ralf Niggemann (Wetzlar Network)

 

21.02.2013 
Quelle: Wetzlar Network und timm -Technologie & Innovation Medizinregion Mittelhessen