Vermietung/Verpachtung


Mieten/Pachten (Einnahmeverbesserung)
  1. Mieteinnahmen Gießen 46er u. Mathematikum
  2. Nutzung der Hessenhallen u. Messeplatz intensivieren
  3. Ausbau d. stadteigenen Wohnungsbestandes, um Mieteinnahmen zu generieren (u. gleichzeitig die Wohnungssituation zu entschärfen); da Haushaltslage angespannt ist
  4. Einwerben von Erbschaften
  5. Erschließung der Lahnufer (Verpachtung!)
  6. Mehr Gartengelände zu bezahlbarer Pacht zur Verfügung stellen
  7. Verkauf/Vermietung von Leerstand
  8. Ungenutzte Räume im Rathaus vermieten
  9. Holzverkauf, Bruchholz durch die Stadt
  10. Rechtzeitiger Verkauf o. Vermietung von leerstehenden o. nicht genutzten Gebäuden u. Grundstücke z. B. Army Kaserne
  11. Vermietung v. Verkehrsschildern zum Absperren v. z. B. Straßenfestenbaumaßnahmen etc.

Antwort

  • Für das Mathematikum besteht seit Jahren ein Mietvertrag. Auch die Frage, welche Kosten die 46ers zu tragen haben, ist durch einen Vertrag festgelegt. Insofern können hier nicht ohne Weiteres Änderungen an der derzeitigen Praxis vorgenommen werden.
  • Für die Nutzung der Hessenhallen gibt es einen Erbbaurechtsvertrag mit dem Betreiber, durch den die Stadt Einnahmen generiert.
  • Die Stadt Gießen trägt dafür Sorge, dass es keinerlei Leerstand im städtischen Gebäudebestand gibt und stetig Mieteinnahmen zu verzeichnen sind. Gleichzeitig gilt es zu bedenken, dass diese Aufgabe nur untergeordnete Funktion hat, da der öffentliche Auftrag, die Bevölkerung mit sozial vertretbarem und bezahlbarem Wohnraum zu versorgen, auf die Wohnbau Gießen GmbH übertragen wurde. Die städtische Tochter stellt deshalb ausreichend Wohnraum zu vertretbaren Preisen zur Verfügung, entwickelt Wohnquartiere weiter und ist in sämtlichen Wohnangelegenheiten der zentrale Ansprechpartner.
  • Die städtischen Kleingartenpachten liegen im Städtevergleich bereits an der oberen Grenze (eine Erhöhung ist zum 01.01.2012 erfolgt). Die Neueinrichtung von Gartenparzellen ist mit hohen Investitionen verbunden, die sich durch geringe Pachteinnahmen wirtschaftlich nicht begründen lässt.
  • Im Stadtwald Gießen anfallende Holzsortimente werden für unterschiedliche Verwendungsmöglichkeiten vermarktet. Minderwertige Resthölzer werden meist für energetische Zwecke an die örtliche Bevölkerung und an überregionale Anbieter verkauft. Ausgenommen sind Waldflächen, die aufgrund ihres Schutzstatus forstlich nicht genutzt werden (z. B. Philosophenwald), hier bleiben die durch Schadensereignisse bzw. bei Verkehrssicherungsmaßnahmen anfallenden Sortimente aus Gründen des Naturschutzes ungenutzt. Generell werden Waldstandorte in Gießen nicht gedüngt, daher ist das Belassen von Resthölzern wichtig, um hierdurch entsprechende Nährstoffe bei der Holzzersetzung wieder dem Boden zuzuführen.
  • Die städtischen Verkehrsschilder werden überwiegend für die Sicherung und Beschilderung städtischer Projekte verwendet. Insofern hält die Stadt Gießen genau hierfür eine ausreichende Zahl an Schildern und Absperrmaterialen vor und hat keine zusätzlichen Kapazitäten, um weitere für private Zwecke vermieten zu können. Von einem zusätzlichen Ankauf und dem Einstieg in ein Vermietungsgeschäft versprechen wir uns leider keine Gewinne bzw. keine Einnahmeerhöhung.