Energie

  1. Straßenbeleuchtung mit Dimmer/Zeitschaltuhr wird in anderen Städten schon erfolgreich betrieben.
  2. Beleuchtung
  3. Ab 23:00 h Straßenlaternen abschalten
  4. Straßenbeleuchtung am hellen Tag ausschalten!!!
  5. Reduzierung der Straßenleuchtung während der Nacht (v. 24:00 – 04:00 h)
  6. Optimierung der Straßenbeleuchtung (unnötige Beleuchtung bei vollem Tageslicht vermeiden
  7. Beleuchtung nicht die ganze Nacht Nebenstraßen
  8. Ab 24:00 h jede 2. Laterne ausschalten, wenn technisch ohne große Kosten machbar.
  9. Reduktion der nächtl. Überbeleuchtung v. Gewerbeparks oder z. B. SWG
  10. Keine unnötigen Ausgaben wie beleuchtete Bushäuschen
  11. LED Beleuchtung mit Bewegungsmeldern
  12. Senkung d. Energiekosten durch LED-Straßenbeleuchtung
  13. Sparbirnen in der Straßenbeleuchtung
  14. Austausch der Leuchtmittel in Straßenlaternen in LED Stromspareffekt wie in einer Stadt im Taunus
  15. Straßenbeleuchtung mit LED
  16. LED statt konventionelle Lampen
  17. Reduzierung d. Energieverbrauchs mittels Einsatz von Energiesparlampen
  18. Sanierung Straßenbeleuchtung (Energiesparlampen)
  19. Flächendeckende Straßenbeleuchtung mit aktuellen LED Leuchtmitteln
  20. Straßenbeleuchtung umstellen
  21. Lichtquellen auf LED umstellen Austausch d. Leuchtmittel in den Straßenlaternen in LED

Antwort

Die Abschaltung der Straßenbeleuchtung reduziert den Stromverbrauch, senkt die Kosten und vermindert die sog. Lichtverschmutzung. Dem stehen eine Verminderung der Sicherheit, des Komforts sowie kurzfristig höhere Investitionskosten entgegen.
Eine Abschaltung der Straßenbeleuchtung nur in Wohngebieten ist derzeit technisch nicht möglich. Die bestehenden Verteilungsanlagen decken jeweils größere Bereiche, auch mit stärker befahrenen Straßen, ab. Der Umbau dieser Anlagen wäre recht kostenaufwendig.
Ausgehend von einer flächendeckenden Abschaltung der Straßenbeleuchtung kann von einer Einsparung von ca. 20-30% ausgegangen werden.
Eine flächendeckende Abschaltung ist jedoch rechtlich nicht zulässig. So müssen nicht nur verkehrswichtige Straßen beleuchtet bleiben, sondern z. B. auch Gefahrstellen. Dazu zählt zum Beispiel schon ein unbeleuchteter Sperrpfosten auf einem innerstädtischen Fahrradweg. Unter dem Aspekt der objektiven Sicherheit, aber auch des subjektiven Sicherheitsgefühls, ist auch eine auf die Wohngebiete beschränkte Abschaltung kritisch zu betrachten. Neben der heute bereits teilweise genutzten Möglichkeit in doppelt bestückten Leuchten eine Lampe stundenweise abzuschalten, wollen wir durch den Ersatz von alten Lampen auf neuere Technik (insbes. LED) eine vergleichbare Stromeinsparung erzielen. Insofern werden wir –soweit dies technisch oder rechtlich zulässig ist- Ihrem Anliegen entsprechen und dies sukzessive umsetzen.

  1. Mehr Stromsparen z. B. abends Lichter in öffentl. Gebäuden ausmachen
  2. Energieeinsparungen in den öffentlichen Gebäuden
  3. Auf Energiesparen im öffentl. Bereich achten. Ich wohne in der Nähe der Herderschule, dort brennt zu jeder Tages- u. Nachtzeit (auch in den Ferien) in den Klassenräumen u. Fluren Licht.
  4. Lichter abschalten abends (Geschäfte, Verwaltung, Laternen), hier selektiv vorgehen.
  5. Energiesparen durch Nachtabschaltung (Zeitschaltuhren) der Drucker i. d. Verwaltung (spart bis zu 75€ pro Jahr u. Drucker)
  6. Der Arbeitsbeginn im Rathaus sollte nicht vor 07:30 h erlaubt sein. Z. Zt. Beginnen sehr viele Mitarbeiter schon ab 06:00 h morgens, dadurch muss früher geheizt u. beleuchtet werden. Die Mitarbeiter sind dann aber auch schon früher im Feierabend
  7. Senkung Raumtemperatur in öffentl. Gebäuden
  8. Energiekosten sparen, die Heizungen in Büros u. öffentl. Räumen reduzieren
  9. Einsparung der Energiekosten
  10. Heizkosten u. Licht sparen
  11. Heiz- u. Stromkosten

Antwort

Ihre Vorschläge deuten allesamt darauf hin, dass Sie der Ansicht sind, dass Energieeinsparungen bspw. in der Verwaltung und damit Kosteneinsparungen möglich sind. Die Reduzierung des Energieverbrauchs ist sowohl aus Aspekten des Umweltschutzes als auch aus ökonomischen Gründen sinnvoll und weiterzubetreiben. Deshalb wurde vor einigen Jahren ein Energiemanagement als Querschnittsaufgabe geschaffen, das sich systematisch mit der Reduzierung des Energieverbrauchs der Stadtverwaltung befasst. Hierbei geht es einerseits darum, Nutzerverhalten zu verändern sowie Bewusstsein dafür zu schaffen, wann und in welchem Maße die Nutzung von Heizung und Lichtquellen notwendig ist. Der derzeitige Erfolg des Energiemanagements beläuft sich bereits heute auf eine Kostenersparnis von etwa 160.000 EUR, woran kontinuierlich weiterzuarbeiten ist.

  1. Ampelanlagen von 0:00 bis 5:40 h ausschalten
  2. Mehr Ampeln zwischen 23:00 h u. 06:00 h abschalten
  3. Nacht- u. Wochenendabschaltung v. Ampelkreuzungen (teilweise)
  4. Ampeln abschalten, z. B. Lützellindener/Allendorfer Straße
  5. Reduzierung von Ampelkreuzungen
  6. Abschaffung teurer Ampelanlage (Unterhalt), dafür Kreisel

Antwort

In Gießen gibt es insgesamt 111 Lichtsignalanlagen, davon sind 40 reine Fußgängerschutzanlagen. Davon werden bereits 89 nachts und ggf. am Wochenende abgeschaltet. Mit einer Abschaltquote von über 80% liegt Gießen erheblich über dem bundesweiten Durchschnitt. Die verbleibenden Ampeln müssen aus Sicherheitsgründen permanent in Betrieb bleiben, da sie z. B. an stark befahrenen Knotenpunkten liegen. Teilweise mussten auch Anlagen aufgrund einer Häufung von Unfällen während der Abschaltzeit wieder durchgehend in Betrieb genommen werden.
Generell gilt: Die Reduktion an Betriebskosten (wenige hundert Euro im Jahr), Lärmbelästigung, Fahrzeiten, Kraftstoffverbrauch und Schadstoffbelastung durch nächtliche Ampelabschaltung ist relativ gering und wird wesentlich stärker von der individuellen Fahrweise als von den Ampelphasen beeinflusst.
Demgegenüber stehen deutliche Nachteile, wenn Ampeln z.B. an stark befahrenen Straßen nachts abgeschaltet werden:

  • Die Unfallkostenrate verdoppelt sich an diesen Kreuzungen und Einmündungen. Mit anderen Worten: Ohne Ampeln ist die Kreuzung nachts doppelt so unsicher.
  • Die Unfälle sind deutlich schwerer.
  • Die Unfallstruktur verändert sich negativ. Abgeschaltete Ampeln provozieren die gleichen Vorfahrtsunfälle wie verkehrszeichengeregelte Kreuzungen.