Großes Aufgebot: TH-Präsidium und Professoren stellten den Besuchern aus Wisconsin und Nordhessen ihr Angebot in Forschung und Lehre vor.Zu Gesprächen über eine künftige Zusammenarbeit begrüßte Prof. Dr. Günther Grabatin, Präsident der Technischen Hochschule Mittelhessen, Vertreter der University of Wisconsin Oshkosh und des nordhessischen Heiztechnikunternehmens Viessmann in Gießen.

Die US-amerikanische Universität, deren Besuchergruppe von Kanzler Richard Wells und dem Präsidenten der Hochschulstiftung Arthur Rathjen geleitet wurde, bietet bereits Studienprogramme zu den Themen Umweltgesundheit, Umweltstudien und nachhaltiges Management an. Sie sucht die Zusammenarbeit mit der THM bei der Entwicklung neuer Bachelor- und Masterstudiengänge in der Umwelttechnik und auf dem Feld der Erneuerbaren Energien.

TH-Professoren stellten den Gästen unter anderem Studium und Forschung auf den Gebieten Energieeffizientes Bauen, Energiesystemtechnik und Betriebswirtschaftliches Energiemanagement vor. Auf großes Interesse stieß das duale Konzept von StudiumPlus. Zu den Gesprächsthemen gehörten auch ein zukünftiger Studenten- und Dozentenaustausch und die Möglichkeit, ein gemeinsames berufliches Weiterbildungsprogramm mit dem Schwerpunkt auf Erneuerbaren Energien und Nachhaltigkeit aufzubauen.

Die Firma Viessmann, die mit dem Leiter der Personalentwicklung Georg Glade und dem Leiter der Unternehmensentwicklung Dr. Markus Pfuhl in Gießen vertreten war, kooperiert bereits mit beiden Hochschulen und ist an einem Ausbau der Zusammenarbeit interessiert.

Die University of Wisconsin Oshkosh hat etwa 13.500 Studentinnen und Studenten. Wie die TH Mittelhessen nimmt sie am Hessen-Wisconsin-Programm teil, durch das unter anderem der transatlantische Austausch von Studenten und Hochschulpersonal gefördert wird.
27.07.2012 
Quelle: Technische Hochschule Mittelhessen