Geschichte

Alter Friedhof - Blaue Blüten
© Dagmar Klein 

Der Alte Friedhof wurde um 1530 weit außerhalb des Festungswalls (heute Anlagenring) am Nahrungsberg angelegt. Für die Trauerfeiern erfolgte 1625 der Bau einer „Totenkirche“, um 1860 wurde diese Kapelle durch Hugo von Ritgen saniert und aufstockt.

Die Erweiterung des Friedhofs begann Ende des 18. Jahrhunderts und war bereits um 1900 an ihre Grenzen gestoßen. Daher eröffnete die Stadt Gießen 1903 den neuen Friedhof auf dem Rodtberg.

Seit dieser Zeit ist es erklärtes Ziel, den Alten Friedhof als Park für die Gießener Bürger und Bürgerinnen zu erhalten. Die Besonderheit des Ortes war schon früh erkannt worden.

Das ungewöhnliche Erscheinungsbild und der besondere Status zwischen Friedhof und Park erklären sich daraus. Bestattungen erfolgen seitdem nur noch in Ausnahmefällen auf Gräbern mit bestehendem Nutzungsrecht.