Technische Hochschule Mittelhessen - LogoZu einer Informationsveranstaltung hatte das Zentrum für Forschung und Transfer an die TH Mittelhessen nach Gießen eingeladen. Vor etwa 50 Wissenschaftlern und Unternehmensvertretern sprachen Dr. Claudia Männicke und Manuel Sturm von der HessenAgentur über Forschungsförderprogramme des Landes.

In ihrem Vortrag legten die Referenten von der landeseigenen Wirtschaftsförderungsgesellschaft einen Schwerpunkt auf Projekte, in denen Fachhochschulen mit kleinen und mittleren Unternehmen zusammenarbeiten. Sie werden im Rahmen der  „Landes-Offensive zur Entwicklung Wissenschaftlich-ökonomischer Exzellenz“ (LOEWE) maximal drei Jahre mit bis zu 500.000 Euro unterstützt.

Voraussetzungen für die Förderung sind unter anderem ein hohes wissenschaftlich-technisches Risiko des Projekts, ein Technologietransfer von der Hochschule zum Unternehmen, ein Beitrag zur Standortsicherung und die Verwertung der Ergebnisse in Hessen. Aktuell sind 84 Projekte bewilligt.

Eines davon stellten Prof. Dr. Frank Runkel von der THM und Dr. Joachim Bille (sterna biologicals) vor. Die Arbeitsgruppe Biopharmazeutische Technologie und das Unternehmen kooperieren bei der Entwicklung eines Arzneimittels für die Behandlung einer Hautkrankheit, der atopischen Dermatitis. Die Partner bewerteten die LOEWE-Initiative als eine gute Basis, die Zusammenarbeit zwischen anwendungsorientierter Forschung und der Industrie zu organisieren. Der Mittelstand werde in die Lage versetzt, auch Ergebnisse der Grundlagenforschung umzusetzen. Die Fachhochschulen könnten ihre Forschungskapazitäten ausbauen.

Für Wissenschaftler und Unternehmen wird die TH Mittelhessen gemeinsam mit Fachleuten der HessenAgentur zu Anfang des nächsten Jahres eine individuelle Beratung zur Forschungsförderung anbieten. Interessenten werden gebeten, mit Dr. Bärbel Grieb von der Abteilung Forschung und Transfer der Hochschule Kontakt aufzunehmen (baerbel.grieb@ft.thm.de, Tel. 0641 309-1349).

16.11.2011 
Quelle: Technische Hochschule Mittelhessen