MitteHessen e. V. - LogoUnternehmer und Experten erwarten gute Geschäftsentwicklung

Wie können sich Unternehmen in Mittelhessen am Markt der Grünen Technologien behaupten und wie kann das Regionalmanagement Unterstützung leisten? Diese Fragen sollen von einer jüngst vom Verein MitteHessen e.V. in Auftrag gegebenen Studie beantwortet werden.

Der vor kurzem veröffentlichte "Globale Statusbericht zu erneuerbaren Energien 2011" hat gezeigt, dass Deutschland sowohl bei den bestehenden Kapazitäten, als auch beim Wachstum im Jahr 2010 weltweit unter den besten fünf Ländern rangiert. Dr. Lars Witteck, Regierungspräsident und MitteHessen-Vorsitzender, erklärt: "Die Wachstumspotenziale in der Umwelttechnik sollten wir als Chance für unsere Region begreifen und dafür Sorge tragen, dass das Regionalmanagement die bestmöglichen Voraussetzungen für die heimischen Unternehmen bietet, an diesen Märkten teilzuhaben."

Aus diesem Grund hat der Vorstand von MitteHessen kürzlich einstimmig beschlossen, den zweiten Teil der "Untersuchung der Potenziale der Grünen Technologien in Mittelhessen" in Auftrag zu geben, denn der erste Teil stimmt zuversichtlich: Sowohl die mit Experten vor Ort geführten Gespräche als auch eine Breitenerhebung zeigte, dass eine gute bis sehr gute wirtschaftliche Entwicklung in den nächsten fünf Jahren erwartet werde. Die Unternehmen, die mehrheitlich in den Wachstumsmärkten der Umwelttechnik tätig sind, entwickeln innovative Produkte und verwenden vier Prozent ihres Umsatzes für Forschung und Entwicklung. "Diese Quote liegt über dem Vergleichswert der Industrie in der EU insgesamt", erläutert Beate Hammerla, ehrenamtliche Geschäftsführerin von MitteHessen, und ergänzt: "Mit den Ergebnissen, die der zweite Teil der Studie bringt, können wir beim Regionalmanagement die Umwelttechnologie-Branche strategisch stärken."

Gut die Hälfte der Unternehmen wurde extra für diesen Markt gegründet, trotz ihres relativ geringen Alters - 50 Prozent sind noch keine 20 Jahre alt - erzielen die rund 250 Unternehmen in Mittelhessen einen Umsatz von knapp 2 Mrd. Euro und beschäftigen 7400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, so der erste Teil der Studie. "Viele dieser Arbeitsplätze wurden neu geschaffen, was als Indikator für das Zukunftspotenzial dieser Wachstumsbranche interpretiert werden kann", freut sich Witteck, der die Studie initiiert hatte.

Auch die zweite Phase der Studie wird von der AMCG Unternehmensberatung GmbH International Management Consultants erbracht. Der Prozess wird durch einen regionalen Projektbeirat begleitet. "Bestehende Initiativen und regionale Expertise holen wir uns damit ganz bewusst ins Boot", erklärt Hammerla. "94 Prozent der befragten Unternehmen beurteilen den Standort Mittelhessen mit gut bis sehr gut, wobei insbesondere die zentrale Lage und die Nähe zu Kunden, Zulieferern und Hochschulen genannt wurde, aber auch der Wohn- und Freizeitwert für die Mitarbeiter", so Hammerla. Dies bestätige die Ziele, die das Regionalmarketing verfolge. Die Ergebnisse des zweiten Teils der Studie würden im Oktober 2011 erwartet.


07.09.2011 
Quelle: MitteHessen e. V.