Aufgrund häufiger Nachfragen wurde das Faltblatt Lärm und Geruch bei der Gartennutzung (PDF, 1,8 MB) erstellt. Bei Beschwerden über Lärm- und Geruchsbelästigung klärt das Merkblatt auf, was erlaubt und was verboten ist. Es liegt auch in einer russischen und türkischen Fassung vor.

Um Streit vor Behörden, der Polizei oder gar vor Gericht zu vermeiden, rät Bürgermeisterin Weigel-Greilich: „Pflegen Sie zunächst immer die soziale Kultur des nachbarschaftlichen Gesprächs zur Rücksichtnahme aufeinander!“

Zum Beispiel ist Lärm erzeugendes Rasenmähen an Sonn- und Feiertagen, aber auch werktags zwischen 20 Uhr und 7 Uhr morgens in Wohngebieten verboten. Als umweltfreundlich und leise gilt neben dem Handrasenmäher der elektrische Rasenmäher. Beim Einsatz besonders lauter Geräte, wie Laubbläser und Laubsammler, ist auch die Mittagsruhe zwischen 13 und 15 Uhr zu beachten.

Das Verbrennen von Gartenabfällen ist nur außerhalb bebauter Ortsteile (Außenbereich) und dann nur ohne Rauch- und Geruchsbelästigung erlaubt. Veranstaltungen mit großen Feuern (z.B. Sonnenwendfeuer) sind zwar grundsätzlich zugelassen, zum Schutz der Umwelt sind allerdings strenge Auflagen zu erfüllen.  Es besteht Anzeigepflicht:
Im Zuständigkeitsbereich der Stadt Gießen: schriftlich, zwei Werktage vorher beim Amt für öffentliche Ordnung.
Bei großen Feuern im Außenbereich der Stadt Gießen ist rechtzeitig ein schriftlicher Antrag bei der Unteren Naturschutzbehörde zu stellen.

Das Faltblatt ist beim Umweltamt, beim Stadtbüro, beim Amt für öffentliche Ordnung sowie beim Liegenschaftsamt und in den Verwaltungsstellen Allendorf, Lützellinden und Rödgen erhältlich und natürlich auch hier (s.u.).


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