Pressemitteilung der TransMIT Gesellschaft für Technologietransfer mbH

Sozialimmobilie gewinnt zunehmend an Bedeutung – Innovatives TransMIT-Zentrum schließt gravierende Lücke  

In einem in Deutschland bislang einzigartigen Modell haben sich zwei Professoren der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt und der Fachhochschule Gießen-Friedberg zusammengeschlossen, um das TransMIT-Zentrum für die Ökonomie der Sozialimmobilie zu gründen.

Unter der Leitung von Prof. Dr. Bernd Halfar (Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt) und Prof. Dr. Frank Ehrenheim (FH Gießen-Friedberg) bündelt das Zentrum für die Ökonomie der Sozialimmobilie die Kompetenzen aus der Bewirtschaftung und dem Betrieb von Spezialimmobilien mit der Expertise aus den Bereichen Immobilienbetriebswirtschaft bzw. Immobilienökonomie, Lebenszyklusbetrachtung, Nachhaltigkeit und Energieoptimierung. Das innovative TransMIT-Zentrum verbindet langjährige Erfahrung mit dem aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnisstand und widmet sich auf dieser Grundlage sämtlichen immobilienbezogenen Aufgaben im Segment der Sozialimmobilie.

Das vielfältige Leistungsspektrum des Zentrums für die Ökonomie der Sozialökonomie reicht von der energetischen Optimierung bei Gebäudeplanung und Betrieb über Fragen der Immobilienentwicklung und -bewertung sowie Immobilieninventur und -controlling bis hin zur Unterstützung bei der Auswahl und Implementierung von IT-Systemen oder der Weiterentwicklung betriebswirtschaftlicher Instrumente für Facility Management. Als wesentliche Zielgruppen des TransMIT-Zentrums kommen dabei vor allem Freie Wohlfahrtsträger mit eigenem Immobilienbestand, Kirchliche und Soziale Einrichtungen, Institutionelle Anleger im Bereich der Sozialimmobilie oder auch Gebietskörperschaften mit Sonderimmobilienbestand in Frage.

Die Gründung des TransMIT-Zentrums für die Ökonomie der Sozialimmobilie schließt in Deutschland eine gravierende Lücke. So beschäftigen sich zwar insgesamt etwa 100 Fachbereiche an Universitäten und Fachhochschulen direkt oder indirekt mit der Pflege, bis heute existiert jedoch weder ein Fachbereich noch eine entsprechende Professur, die sich maßgeblich mit den dazugehörigen Immobilien auseinandersetzt.

Diesem Mangel steht die reale gesellschaftliche und wirtschaftliche Bedeutung der Sozialimmobilie gegenüber. Täglich nutzen ca. 4 Millionen Menschen Sozialimmobilien in Form etwa von Kindergärten, Schulen, Krankenhäusern oder auch Behinderten- und Pflegeeinrichtungen. „Innerhalb der Immobilienwirtschaft führte der Bereich der Sozialimmobilie lange ein Schattendasein, das seinem tatsächlichen Stellenwert im gesellschaftlichen Zusammenhang in keiner Weise entspricht“, betont Prof. Ehrenheim von der Fachhochschule Gießen-Friedberg. Angesichts der demographischen Veränderung der Bevölkerungsstruktur wird die Bedeutung von Sozialimmobilien in den kommenden Jahrzehnten noch weiter zunehmen. „Vor diesem Hintergrund“, fügt Prof. Halfar von der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt hinzu, „kann die Gründung des TransMIT-Zentrums für die Ökonomie der Sozialimmobilie mit seinem interdisziplinären Ansatz schon geradezu als Notwendigkeit bezeichnet werden.“