Buchdruckmuseum "Setzkasten"

Aktive historische Besucher-Druckerei

Die Privatsammlung zeigt einen Nachbau der Druckmaschine, die von Gutenberg aus der Weinpresse entwickelt wurde. Neben dieser komplett aus Holz bestehenden Maschine ist eine Kniehebelpresse des Gießener Anzeiger zu sehen, die aus Metall gebaut, noch nach dem gleichen Prinzip arbeitet.

An einer kleinen Bostonpresse kann man die Entwicklung von der horizontalen zur vertikalen Druckform verfolgen, die mit dem Heidelberger Tiegel, der weltweit am häufigsten eingesetzten Druckmaschine, vollendet wurde.

Außerdem können die Besucher ihre Fähigkeit beim Setzen von Buchstaben testen. Dafür stehen mehr als 100 Schriftkästen zur Verfügung. Wer dies einmal geübt hat, kann ermessen, welche Leistung Gutenberg damals vollbracht hat.

Darüber hinaus ist zu sehen, wie eine Zeitungsseite bis 1973 noch mit Bleibuchstaben gesetzt wurde und wie eine Abziehpresse aus dem Jahre 1953 funkioniert.

Bei einem Besuch lassen sich auch Fragen klären wie: Was sucht Antimon im Blei? Warum können Zwiebelfische nicht schwimmen? Wieso sind gebrochene Schriften nicht kaputt? Was ist der Unterschied zwischen einem "Schusterjungen" und einem "Hurenkind"?

Das Buchdruckmuseum ist jeden 1. und 2. Samstag im Monat von 14 bis 17 Uhr und nach Vereinbarung geöffnet. Der Eintritt ist frei. Um telefonische Anmeldung wird gebeten.

Sie erreichen das Museum mit den Buslinien 520 und 51, Haltestelle Wellersburg. Von da an sind es ca. 200 m bis zur Ecke Burgenring.

Buchdruckmuseum Setzkasten

Setzkasten

 Buchdruckmuseum Setzkasten


Buchdruckmuseum Setzkasten
Wellersburgring 10
Eingang Burgenring
35396 Gießen-Wieseck
Telefon:
0641 55990145

Telefon:
0641 9502090

Fax:
0641 55990147