Altes Schloß - Gemäldegalerie und Kunsthandwerk

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Seit 1980 sind im Alten Schloß, dessen Anfänge ins 14. Jahrhundert zurückreichen, die Gemäldegalerie und die Abteilung Kunsthandwerk der Öffentlichkeit zugänglich.
Das Erdgeschoss bietet zwei Räume, einen für Wechselausstellungen, den anderen für Vorträge, Lesungen und Konzerte.
Das erste Obergeschoss beherbergt Holzskulpturen des 15. Jahrhunderts, Möbel, Münzen, Fayencen sowie eine lokalbezogene reichhaltige Dokumentation über den 30-jährigen Krieg. Die Zeitspanne dieser Darstellung des 14. bis 16. Jahrhunderts wird im Raum gegenüber ergänzt durch Möbel, Plastiken und Gemälde, die zu Ensembles gefügt sind und bis in die Zeit um 1900 reichen.

Der Rundgang beginnt mit der barocken Malerei. Das 19. Jahrhundert bildet einen Schwerpunkt. Hier vor allem die Münchner Malerei mit Künstlern wie Stuck, Zügel, Spitzweg, Lenbach u.a. Dieser Überblick wird ergänzt durch Bilder von Corinth, Thoma, Trübner u. a. Ein besonderes Augenmerk wird auf die hessische Malerei des 19. und frühen 20. Jahrhunderts gelenkt. Die Künstler Carl Engel, gen. zu der Rabenau, Carl-Ludwig Bantzer, Wilhelm Thielmann, Richard Hoelscher und Karl Lenz seien stellvertretend genannt.

Das zweite Obergeschoss führt nun von der Zeit des Jugendstils bis zur Malerei der Gegenwart. Von Melchior Lechter, über Hanns von Pellar bis zu den Expressionisten Hein Heckroth, Gunschmann u.a. führt der Weg zu den bedeutenden Gruppen der Zeit nach 1945. Aus der Münchner Malerei der Gruppe ZEN 49 sind in unserer Sammlung Fritz Winter, Gerhard Fietz, Rolf Cavael ebenso vertreten wie die Künstler der Frankfurter Gruppe Quadriga, Otto Greis, Karl-Otto Götz, Heinz Kreutz, Bernard Schultze. Skulpturen von Antes, Hess, Hauser, Fiebig, Burhenne und Kraft führen diesen Überblick in die jüngste Malerei mit Beispielen von Heinz Mack, einem Vertreter der Gruppe ZERO und Friedemann Hahn.

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