Pressemitteilung des Hessischen Ministeriums der Justiz, für Integration und Europa

Vorstellung des EU-Beratungszentrum Hessen

Europaminister Jörg-Uwe Hahn und Europastaatssekretärin Nicola Beer:
„EU-Beratungszentrum schafft Transparenz und bessere Vernetzung
.“ 

"Die Europäische Union bietet in vielen Lebensbereichen Förderprogramme an. Allerdings haben wir den Eindruck, dass diese Programme in Hessen zum Teil nicht bekannt sind und deshalb vorhandene Fördertöpfe nicht optimal genutzt werden,“ sagte Europaminister Jörg-Uwe Hahn heute in Wiesbaden.

Die neue Landesregierung habe sich vorgenommen, diese Situation zu verbessern. Die Regierungsparteien hätten sich deshalb bereits in der Koalitionsvereinbarung darauf verständigt, ein EU-Beratungszentrum aufzubauen. Dieses Zentrum nehme nun in Wiesbaden seine Arbeit auf.

Das EU-Beratungszentrum verfolge konkret drei Ziele, führte Europastaatssekretärin Nicola Beer weiter aus. Es solle als zentrale Anlauf- und Servicestelle des Landes Hessen in allen wichtigen Fragen der EU-Förderung dienen. Dabei solle das Zentrum die Verbindung zwischen denjenigen Firmen und Projekten herstellen, die eine Förderung suchen und den Beratungsstellen, die einzelne EU-Programme im Land und im Bund betreuten. Gleichzeitig solle das Zentrum bereits bestehende Initiativen unterstützen und besser vernetzen. Durch die engere Koordinierung der Förderstrukturen in Hessen und eine intensive Zusammenarbeit mit der Vertretung des Landes bei der EU solle eine gute Nutzung der europäischen Mittel erreicht werden. Schließlich sei geplant, ebenfalls in enger Zusammenarbeit mit der Landesvertretung in Brüssel, im hessischen Sinne Einfluss auf die zukünftige Ausgestaltung der Förderprogramme zu nehmen.

Das EU-Beratungszentrum wird zu Beginn von zwei Mitarbeiterinnen der Europaabteilung betreut. Es ist unter der Telefonnummer 0611 325000 und unter der E-Mail-Adresse: EU-Antragsberatung@hmdj.hessen.de zu erreichen.

Vorstellung des neuen EU-Beratungszentrums für Förderprogramme