Bienen und Hummeln

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Bienen

In Deutschland gibt es etwa 500 verschiedene Bienenarten. Der Begriff Biene wird bei uns allerdings umgangssprachlich auf eine Art reduziert, die Westliche Honigbiene (Apis mellifera). Diese baut Nester, bildet Staaten und liefert uns ihren Honig. Damit ist sie ein Sonderfall, da die meisten heimischen Bienen als sogenannte Solitärbienen (Wildbienen) nur den eigenen Nachwuchs großziehen. Bienen ernähren sich rein vegetarisch. Ihre Nahrungsquelle sind süße Pflanzensäfte, besonders der Nektar von Pollen.

Die meisten Bienenarten verfügen über einen Giftstachel zur Verteidigung. Bei der Honigbiene ist dieser mit einem Widerhaken versehen, wodurch er in der Haut von Warmblütern stecken bleibt und ein Stich zum Tod der Biene führt.

Weitergehende Informationen z.B. zur Lebensweise der Wildbienen oder auch Tipps zum Bau geeigneter Nisthilfen im heimischen Garten finden Sie in den Flyern "Wildbienen - friedliche Helfer" und "Insektenhotel - Lebensraum für Nützlinge" (Download durch Klicken auf nebenstehende Bilder).

Hummeln 

Bei den Hummeln existieren weltweit 250 Arten, davon 36 in Deutschland. Der Nestbau der Hummeln beginnt im Frühjahr. Die Jungkönigin sucht nach einem geeigneten Standort, welcher (je nach Art) eine geeignete Erdhöhle, eine Moosschicht oder ein hohler Stamm sein kann. Ein Hummelvolk besteht aus 60 bis 500 Tieren und einer Königin. Es überlebt nur das eine Jahr und stirbt am Jahresende.

Auch die Hummeln verfügen über einen Wehrstachel, allerdings ist die Muskulatur der Hummeln nicht stark genug, um damit die Haut des Menschen zu durchdringen. Zu einem Stich kommt es nur, wenn man z. B. auf eine am Boden liegende Hummel tritt oder diese ihr Nest verteidigt. Auch wenn der Stich einer Hummel schmerzhaft ist, geht von ihm keine Gefahr für den Menschen aus. Das Agressionspotential der Hummeln ist je nach Art sehr unterschiedlich. Im Vergleich mit anderen Wehrstachelträgern sind sie jedoch die Friedlichsten.

 

Flyer "Wildbienen - friedliche Helfer"

Infobroschüre "Insektenhotel - Lebensraum für Nützlinge