Pressemitteilung der Fachhochschule Gießen-Friedberg 

Der VDI-Ausschuss „Aus- und Fortbildung in der Umwelttechnik“ hat eine Empfehlung zur Gestaltung von Masterstudiengängen der Umwelttechnik an Fachhochschulen beschlossen. An der Sitzung an der Fachhochschule Gießen-Friedberg nahmen Hochschullehrer von elf deutschen Fachhochschulen teil.

Laut Prof. Dr. Markus Röhricht, der in Gießen den Studiengang Umwelt-, Hygiene- und Sicherheitstechnik leitet, ist die Empfehlung vor allem für Hochschulen hilfreich, die einen neuen Umweltstudiengang planen. Masterstudiengänge an Fachhochschulen sollen den Studierenden unter anderem vertiefte Kenntnisse in umwelttechnischen Spezialgebieten und die Fähigkeit zur Entwicklung anwendungsorientierter Methoden vermitteln. Die Absolventen sollen in der Lage sein, selbständig und interdisziplinär zu arbeiten. Als Zugangsvoraussetzung nennt die Empfehlung ein mit guten Noten abgeschlossenes Bachelorstudium. Einsatzgebiete der Masterabsolventen seien neben der fachlichen Arbeit Leitungs- und Führungsaufgaben bei der Entwicklung, Planung und Realisierung sowie bei Überwachung und Betrieb von Verfahren und Anlagen. Bereits im Mai dieses Jahres hatte der VDI eine Empfehlung zum Bachelorstudium der Umwelttechnik veröffentlicht.

Zweites Hauptthema der Tagung war die Minimierung der Studienabbrecherquote. Eine verbesserte Betreuung, Studien- und Finanzierungsberatung sowie Eignungstests nannte Röhricht als Möglichkeiten, mehr Studierende zum Abschluss zu führen.

 

Prof. Dr. Röhricht (stehend, Dritter von rechts) und FH-Vizepräsident Prof. Dr. Danne (stehend, links) begrüßten die Teilnehmer