Die Fußgängerzone ist generell für den Kraftfahrzeugverkehr gesperrt. Es gibt jedoch drei Ausnahmesituationen für berechtigten Kraftfahrzeugverkehr.

  1. Lieferverkehr
  2. Anliegerverkehr
  3. Ausnahmegenehmigungen für Handwerker, Umzüge etc.

1. Lieferverkehr

Die Zeiten, in denen die Fußgängerzone von berechtigtem Lieferverkehr befahren werden darf (sogenannte Ladezeit), sind

Montag bis Freitag:
6.00 Uhr bis 11.00 Uhr
20.00 Uhr bis 21.30 Uhr

Die Fußgängerzone darf in diesen Zeiten nur zum Be- und Entladen befahren werden. Ein Parken ist unzulässig. Außerhalb dieser Zeiten sind Fahrten zum Be- und Entladen nicht erlaubt.

2. Anliegerverkehr

Um dem berechtigten Anliegerverkehr das Befahren der Fußgängerzone jederzeit zu ermöglichen, wird auf Antrag eine Ausnahmegenehmigung erteilt. Voraussetzung hierfür ist ein privater Stellplatz innerhalb der Fußgängerzone. Die Genehmigung berechtigt nicht zum Halten oder Parken im öffentlichen Verkehrsraum.

Die Ausnahmegenehmigung kostet 15,00 € und ist ein Jahr ab dem Datum der Ausstellung gültig.

Der Antrag zum Befahren der Fußgängerzone (siehe unten) ist bei der Straßenverkehrsabteilung einzureichen.

3. Ausnahmegenehmigungen im öffentlichen Verkehrsraum

Hierzu zählen Ausnahmegenehmigungen

  • zum Befahren, Halten und Parken in der Fußgängerzone
  • zum Parken über die erlaubte Höchstparkzeit im Bereich von Parkzeitüberwachungsanlagen hinaus 
  • zum Befahren gesperrter Straßen

Ausnahmegenehmigungen zum Befahren gesperrter Straßen sind z.B. erforderlich für Handwerker mit Werkstattwagen/Montagefahrzeugen oder für Wohnungsumzüge.

Kosten: Je nach Dauer der Erlaubnis ab 15,00 € / 1 bis 3 Tage

Der Antrag auf Erteilung einer Ausnahmegenehmigung (siehe unten) ist bei der Straßenverkehrsabteilung einzureichen.

 Musterkarte Ausnahmegenehmigung