Tauben nicht füttern!

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Tauben gehören in Gießen zum Stadtbild. Sie führen jedoch zu Problemen, denn die Stellen, an denen sie Futter von Menschen erhalten, verlassen sie nicht mehr. Normalerweise können sie kilometerweit fliegen, um sich Nahrung zu suchen, wenn sie aber gefüttert werden, nutzen sie die freie Zeit nicht zur Nahrungssuche, sondern zum Brüten. Durch das reichliche Nahrungsangebot und das Stadtklima können sie sich das ganze Jahr über fortpflanzen. So wächst die Taubenpopulation immer mehr an.

Tauben können Parasiten und Krankheiten übertragen und der Taubenkot kann auch Allergien auslösen. Zudem führen die großen Mengen an Taubenkot zur Verunreinigung an Gebäuden. Deshalb wird dringend dazu aufgerufen, die Tauben in der Stadt nicht zu füttern.

Nach der Gefahrenabwehrverordnung (§ 11) ist "das Füttern wildlebender Tauben auf öffentlichen Straßen, öffentlichen Anlagen und in öffentlichen Einrichtungen verboten. Ebenso ist verboten, an den genannten Plätzen Futter, das üblicherweise auch von Tauben aufgenommen wird, auszulegen."

Gefahrenabwehrverordnung [PDF: 109 kB]