Die Beifuß-Ambrosie ist ein Neophyt. Sie stammt aus Nordamerika und breitet sich zunehmend auch in Deutschland aus.

Die Pollen der Beifuß-Ambrosie können starke allergische Reaktionen hervorrufen und sogar zu Asthma führen. Viele Menschen, die gegen Frühjahrsblüher allergisch sind, reagieren auch allergisch auf die Beifuß-Ambrosie. Problematisch ist, dass die Blütezeit der Beifuß-Ambrosie von August bis Oktober dauert. Das bedeutet, dass sich die Allergiezeit enorm verlängern kann.

Die Beifuß-Ambrosie gehört zur Familie der Korbblütler. Die Stängel der Pflanze sind behaart, die Blütenstände sind gedrungen, die Wuchsform ist kugelig. Die Pflanze produziert bis zu 60000 Samen pro Pflanze, die im Boden bis zu 40 Jahre lang keimfähig bleiben. Sie kann auch im heimischen Garten unbeabsichtigt vorkommen, wenn dort Vögel gefüttert wurden, denn oftmals enthält Vogelfutter auch Ambrosia-Samen.

Wer eine Beifuß-Ambrosie im Garten hat, sollte sie vor ihrer Blüte herausreißen, in einen Plastiksack stecken, damit sie keine Pollen mehr abgeben kann, und den Sack in die Restmülltonne werfen. 
 
www.ambrosiainfo.de
Hessisches Naturschutzgesetz

Beifuß-Ambrosie mit Blütenstand am Straßenrand