Giftpflanzen

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Manche Pflanzen enthalten Gift, um sich u. a. vor Fressfeinden zu schützen. Leider werden Pflanzen in Unkenntnis ihrer Giftigkeit oftmals an Stellen ausgepflanzt, die für Kinder zugänglich sind. ausgepflanzt.

Die Stärke einer Vergiftung durch eine Pflanze hängt immer von der Menge der zugeführten Stoffe ab und auch von der Konstitution des Organismus, der sie aufnimmt. Kinder sind daher besonders gefährdet.

Jedes Jahr wird eine Giftpflanze zur „Giftpflanze des Jahres“ ernannt, um die Pflanze und ihre Eigenschaften den Menschen nahezubringen und über sie aufzuklären. 2007 ist der Rote Fingerhut „Giftpflanze des Jahres“. Der Fingerhut lockt mit seinen farbenfrohen Blüten und seinem Duft viele Insekten an. Er ist hochgiftig. Schon der Verzehr zwei seiner Blätter führt zum Tod. Fallen die Blätter aber auf den Boden, wirken sie als Gründünger positiv auf das Wachstum benachbarter Pflanzen.

Hier finden Sie eine Liste teils hochgiftiger Gartenpflanzen:

Christrose: Die ganze Pflanze ist giftig. Die Folgen der Vergiftung sind Herzbeschwerden und Halluzinationen

Bilsenkraut: Die ganze Pflanze ist giftig. Die Folgen der Vergiftung sind Herzbeschwerden

Efeu: Die ganze Pflanze ist giftig, hat in geringer Konzentration aber auch eine Heilwirkung. Bei hoher Dosierung treten Magenbeschwerden und Fieber auf.

Eibe: Giftige Pflanzenteile sind der Kern der Beere, das Blattwerk, die Rinde und das Holz. Die Folgen der Vergiftung sind Bewusstseinsstörungen, Kreislaufkollaps, Atemlähmung.

Engelstrompete: Die ganze Pflanze ist giftig. Die Folgen der Vergiftung sind Bewusstseinsstörungen, Sedierung, Tod durch Herzversagen.

Eisenhut: Die ganze Pflanze ist giftig. Die Folgen der Vergiftung sind Unterkühlung, Herz-/ Atemlähmung, Krämpfe, Tod.

Roter Fingerhut: Die Blätter sind giftig. Die Folgen der Vergiftung sind Herzrhytmusstörungen.

Glyzine: Die Samen und die Hülsen sind giftig. Die Folgen der Vergiftung sind Verdauungsstörungen und Kreislaufbeschwerden.

Gefleckter Schierling: Die ganze Pflanze ist giftig, insbesondere die Samen. Die Folgen der Vergiftung sind Lähmung bis Atemstillstand.

Wunderbaum: Die Samen sind giftig. Die Folgen der Vergiftung sind Übelkeit, Fieber und Herzrhytmusstörungen.

Hyazinthe: Die Zwiebel ist giftig. Die Folge der Vergiftung ist Brechreiz.

Riesen-Bärenklau: Der Saft in allen Pflanzenteilen ist giftig. Die Folgen der Vergiftung sind Verätzungen und Bronchitis.

Seidelbast: Giftig sind die Beeren. Die Folgen der Vergiftung sind Übelkeit, Erbrechen und Herz-Kreislaufstörungen.

Iris: Giftig ist der Stängelteil im Boden. Die Folgen der Vergiftung sind Verdauungsstörungen.

Tollkirsche: Giftig ist die ganze Pflanze, insbesondere die Beeren. Die Folgen der Vergiftung sind Halluzinationen, Tobsucht und Schüttelkrämpfe und bei höherer Dosis Tod.

Herbstzeitlose: giftig ist die ganze Pflanze, aber vor allem die Samen und die Folgen der Vergiftung sind Übelkeit, Tod durch zentrale Atemlähmung

Rhododendron: Giftig ist die ganze Pflanze. Die Folgen der Vergiftung sind Übelkeit, Erbrechen, Durchfall und Krämpfe.

Kirschlorbeer: Giftig sind die Blätter und der Samenkern. Die Folgen der Vergiftung sind Bauchschmerzen und Übelkeit.

Goldregen: Giftig ist die ganze Pflanze, insbesondere die Samen. Die Folgen der Vergiftung sind Lähmung bis Atemstillstand.

Stechapfel: Giftig ist die ganze Pflanze. Die Folgen der Vergiftung sind Fieber, Bewusstseinsstörungen und Halluzinationen.

Maiglöckchen: Giftig sind die Blätter und die Blüten. Die Folgen der Vergiftung sind Herzrhytmusstörungen, Tod.

Hahnenfuß: Giftig ist die ganze Pflanze. Die Folgen der Vergiftung sind Verdauungsstörungen.

Rittersporn: Giftig ist die ganze Pflanze. Die Folgen der Vergiftung sind Verdauungsstörungen.

Oleander: Giftig sind die Blätter und die Zweige. Die Folgen der Vergiftung sind Verdauungsstörungen.