Natur auf dem Balkon

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Pflanzen an Häusern machen unsere Städte lebenswerter und lebendiger. Sie

  • verbessern das Stadtklima,
  • filtern Schadstoffe aus,
  • schützen vor Witterungseinflüssen,
  • helfen Energie sparen,
  • beleben monotone Fassaden,
  • bieten Unterschlupf für Tiere.

Nicht jeder hat einen Garten, aber auch wer einen Balkon besitzt, kann sich eine grüne Oase inmitten der Stadt schaffen. Balkone können wir in kleine Gärten verwandeln, die direkt mit unserer Wohnung verbunden sind. Man öffnet die Tür und ist im Grünen. Dazu reicht eine Monokultur aus Geranien und Petunien aber nicht aus. Für Schmetterlinge und Bienen sind diese Pflanzen ohnehin uninteressant.

In sonnigen Lagen sorgen Blütenstauden wie Margeriten und Phlox, Lavendel und Rittersporn für Abwechslung. Über die verschiedenen Arten der Fetthenne freuen sich die Schmetterlinge. Dachwurz und Mauerpfeffer gedeihen auch auf dem heißesten Südbalkon.

Für halbschattige Lagen eignen sich Fuchsie und Glockenblume, Männertreu und Pantoffelblume. Selbst im Schatten sorgen Gräser wie Blauschwingel, Bärenfellgras und Segge oder Kleingehölze wie Felsen- und Zwergmispel, Fingerkraut oder Ginster für wohltuendes Grün.

Wer gerne gut isst, kann seinen Balkon sogar zum Küchengarten machen. Borretsch und Basilikum, Kresse und Kerbel, Petersilie und Pimpernelle und alle anderen Küchenkräuter gedeihen auf Balkonen prächtig.

Und natürlich kann man es auf dem Balkon auch ranken und schlingen lassen. In Kübeln gepflanzte einjährige Kletterpflanzen wie Feuerbohne, Kapuzinerkresse oder Trichterwinde eignen sich besonders gut für die Begrünung der Balkonwände.