Dicke Luft aus Kamin und Öfen -
Was beim Betrieb beachtet werden muss

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Ein Feuer im Kachelofen oder Kamin gilt als Sinnbild der Gemütlichkeit. Doch bei der Verbrennung von Holz oder Kohle im privaten Haushalt werden in hohem Maße klassische Luftschadstoffe wie Ruß, Kohlenmonoxid, Stickstoffoxide, Stäube und Schwefeldioxid (bei Kohle) freigesetzt, die unkontrolliert in die Außenluft gelangen können. Ob Ofen oder Kamin: generell gilt, dass aus Ihrem Schornstein kein dunkler Rauch abziehen darf. Um Umwelt- und Gesundheitsschäden zu vermeiden, sollte grundsätzlich auf umweltschonendes Brennmaterial geachtet werden.

Gestrichenes, lackiertes oder beschichtetes Holz, Sperrholz, Spanplatten, Faserplatten usw. dürfen nicht verfeuert werden, weil hierbei hochgiftige Stoffe wie z. B. Dioxine entstehen, die nicht nur durch Abgase entweichen, sondern auch in Ruß und Asche zurückbleiben. Ebenfalls verboten ist das Verfeuern von Holz, das mit Holzschutzmitteln behandelt oder mit PVC beschichtet ist, sowie von Verpackungsmaterial und Abfällen.
Die allgemeine Umweltbelastung, insbesondere durch offene Kamine, ist beträchtlich. Deshalb dürfen offene Kamine nur gelegentlich betrieben werden.

§§ Offene Kamine
Nach der geltenden Rechtsprechung darf an acht Tagen im Monat für jeweils ca. fünf Stunden ausschließlich mit Holz geheizt werden.

Kaminfeuer