Verkehrsmessstation: Messwerte online

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Was wird in Gießen gemessen?

Folgende Luftschadstoffe werden kontinuierlich erfasst:
Stickstoffmonoxid (NO), Stickstoffdioxid (NO2), Kohlenmonoxid (CO), Feinstaub (PM10 und PM2,5)

Die Messung der Luftschadstoffe in den Messstationen erfolgt automatisiert. Der Stationsrechner fragt alle drei Sekunden die Messwerte ab und berechnet die Halbstundenmittelwerte. Diese werden anschließend per Telefon in die Messnetzzentrale des Hessischen Landesamtes für Umwelt und Geologie (HLUG) übertragen, die auch die Messstation betreibt.
Die wichtigste Kenngröße im Zusammenhang mit der Langzeiteinwirkung ist der Jahresmittelwert. Im Bereich der Kurzzeiteinwirkung ist die Überschreitungshäufigkeit als festgelegter Schwellenwert maßgeblich, also die Zahl der Fälle, in denen festgelegte Konzentrationswerte (24-Stunden-Werte) pro Jahr überschritten werden.
Hier finden Sie aktuelle Werte der Gießener Messstation.

Wo wird in Gießen gemessen?

Anfang 2006 wurde die Luftmessstation in Gießen an einem Verkehrsschwerpunkt in der Westanlage (gegenüber der Goethe-Schule) in Betrieb genommen. Dort verkehren durchschnittlich bis zu 25.000 Fahrzeuge am Tag. Die europäische Luftreinhaltestrategie verlangt die Bestimmung der Luftqualität an den Punkten höchster Belastung.

Im Herbst 2008 hatte eine Schulklasse der Helmut-von Bracken-Schule den Messcontainer im Rahmen eines Projekts zu einem Kunstwerk im Straßenraum gemacht (siehe Bild unten). Leider wurde es schon im Februar 2009 durch eine Karambolage völlig zerstört.


Von 1981 bis 2004 wurde die städtische Hintergrundbelastung, verursacht durch die Quellen Gewerbe, Wohnen und Verkehr durch eine Messstation im Bereich Oswaldsgarten (jetzt Neustädter Tor) erfasst.  Gemessen werden konnten dort SO2, CO2, NO, NO2, Staub, O2 und meteorologische Parameter. Die alten Daten sind zur Recherche auf der Internetseite der HLUG abrufbar.

Verkehrmessstation Gießen Westanlage

Messstation mit

Messstation am Oswaldsgarten