Stadttheater im Abendlicht

Im November 2017 wartet das Stadttheater mit zwei Premieren auf: "Eine Sommernacht", das im taT aufgeführt wird und "Die Affäre Rue de Lourcine" im Haupthaus.

 

EINE SOMMERNACHT

Ein Stück von David Greig mit Musik von Gordon McIntyre
Kostprobe: 02. November 2017 | 20.00 Uhr | taT-studiobühne
Premiere:
09. November 2017 | 20.00 Uhr | taT-studiobühne

Weitere Vorstellung: 17. November 2017 | 20:00 Uhr | taT-studiobühne

In einer Kellerbar in Edinburgh begegnen sich die Scheidungsanwältin Helena und der Kleinkriminelle Bob. Obwohl sie wenig gemeinsam haben, sind beide davon überzeugt, dass sich ihr jeweiliges Leben am absoluten Tiefpunkt befindet: Helena hat eine Affäre mit einem verheirateten Mann, der sie an diesem Abend wieder einmal sitzen lässt, und Bob hatte seit 1987 kein gutes Jahr mehr. Nach einem betrunkenen One Night Stand und der Erwartung, einander nie wieder zu sehen, begegnen Helena und Bob sich am nächsten Morgen allerdings zufällig noch einmal. Helena in einem vollgekotzten Brautjungfernkleid und Bob mit 15.000 Pfund in einer Plastiktüte – der Beginn einer abenteuerlichen Odyssee durch die verborgenen Winkel einer magischen Stadt an einem verregneten Mittsommerwochenende. EINE SOMMERNACHT ist ein urkomisches und berührendes Stück über den Mut, den es manchmal braucht, um einen Neuanfang zu wagen.

Inszenierung: Klaus Hemmerle, Bühne und Kostüme: Ralph Zeger, Musikalische Leitung: Christian Keul, Dramaturgie: Cornelia von Schwerin

Mit: Anne-Elise Minetti, Lukas Goldbach

 

DIE AFFÄRE RUE DE LOURCINE

Komödie von Eugène Labiche
Vorgestellt:
05. November 2017 | 11:00 Uhr | Großes Haus
Premiere:
12. November 2017 | 19.30 Uhr | Großes Haus

Weitere Vorstellungen:

25. November 2017, 08. Dezember 2017, 05. Januar 2018, 08. Februar 2018 | Großes Haus | jeweils 19.30 Uhr
18. Februar 2018 | 15.00 Uhr
09., 25. März 2018; 01. April 2018, 24. Mai 2018 | Großes Haus | jeweils 19:30 Uhr

Wer ist der fremde Mann im Bett? Woher kommt der Kohlenstaub an den Fingern? Und was machen die Kirschkerne in der Hosentasche? Nur drei von vielen Fragen, die Oscar Lenglumé am Morgen danach nicht beantworten kann. Doch Diener wie Ehefrau verlangen nach Aufklärung. Gewiss: Da war der heimliche Besuch des Jahresbanketts. Das Wiedersehen mit alten Mitschülern. Ein Notar zur Rechten, ein Babflaschenfabrikant zur Linken. Dazu Madeira, Champagner, Pommard. Nach dem Salat jedoch setzt die Gedächtnislücke ein. Sie zu füllen, gelingt mit einem nüchternen Blick in die Zeitung. Sollten Oscar und Mistingue, sein seltsamer Gast, etwas mit der dort geschilderten Mordtat zu tun haben? Sprechen nicht sämtliche Indizien dafür? Als sich der Vetter Potard auch noch als Zeuge der nächtlichen Ausschweifungen zu erkennen gibt, scheint der Fall gelöst. DIE AFFÄRE RUE DE LOURCINE ist eine hinreißende Komödie über die Wirkungsmacht von Rauschmitteln und Fake News.

Inszenierung: Thomas Goritzki, Bühne und Kostüme: Katja Wetzel