Beflaggung vor dem Rathaus - Bundes-, Landes- und Stadt-Flagge

Ein angemessenes Gedenken für die Opfer von Flucht und Vertreibung wurde durch die Einrichtung eines landesweiten „Hessischen Gedenktages für die Opfer von Flucht, Vertreibung und Deportation“ erreicht. Aus diesem Anlass wehen auch vor dem Rathaus der Stadt Gießen die Flaggen.

Hessen hat den Gedenktag im Jahr 2013 eingeführt, seit 2014 fand er jährlich am zweiten Sonntag im September statt. Nach einem Kabinettsbeschluss wurde der Termin des Hessischen Gedenktages 2017 dauerhaft vom zweiten auf den dritten Sonntag im September verlegt.

Der Hessische Gedenktag soll sich nicht ausschließlich auf deutsche Opfer von Flucht und Vertreibung beschränken. Er bezieht mit dem Begriff „Deportation“ ausdrücklich auch die Deutschen aus Russland in das Gedenken mit ein. Dieser Gedenktag ist auch ein Zeichen der würdigenden Anerkennung für die gelungene Eingliederung und die Aufbauleistung der Flüchtlinge und Heimatvertriebenen, Aussiedler und Spätaussiedler in Hessen. Der Hessischen Gedenktag wird in einer gemeinsamen Veranstaltung mit dem zentralen „Tag der Heimat“ des Bundes der Vertriebenen begangen.

 

17.09.2017 
Quelle: Hessisches Ministerium für Soziales und Integration