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Vom Brennwertgerät über Wärmepumpe und Blockheizkraftwerk bis zum Fernwärmeanschluss – wer das richtige Heizsystem für ein Gebäude sucht, steht nicht selten vor einer schwer lösbaren Aufgabe. In Rahmen eines Vortrags im Kundenzentrum haben die Stadtwerke Gießen das Thema aufgenommen und über die verschiedenen Lösungen und die gesetzlichen Anforderungen für Neubauten informiert.

Energieeffiziente Heizungstechnik ist ein wichtiger Faktor wenn es darum geht, den Energiebedarf von Wohnhäusern zu reduzieren und die Vorgaben der Energieeinsparverordnung (EnEV) einzuhalten. „Speziell im Neubausektor steigen die Anforderungen stetig“, weiß Martin Lorenz, Energieberater der Stadtwerke Gießen (SWG). Und er fügt hinzu: „Nicht jede Heizung arbeitet in jedem Gebäude gleich gut.“

Bei einer Informationsveranstaltung am 29. Juni im Kundenzentrum am Gießener Marktplatz verschaffte der Energieberater seinem interessierten Publikum einen Überblick über die unterschiedlichen Heizungssysteme und ging dabei noch auf ihren Nutzen im Hinblick auf Wirtschaftlichkeit und Klimaschutz ein. „Wer eine alte Heizung modernisiert oder beim Neubau auf wirklich effiziente Systeme setzt, spart nicht nur bares Geld, sondern schont auch die Umwelt“, lautet seine zentrale These.

Entscheidende Fragen 

Denkt ein Hauseigentümer über eine neue Heizung nach, sollte er sich folgende Fragen stellen: Welche Energieträger stehen zur Verfügung, wie hoch ist der Energiebedarf des betreffenden Gebäudes und besteht die Möglichkeit, erneuerbare Energien zu nutzen, also etwa Solarthermie-Kollektoren? Ein Vollkostenvergleich gehört ebenfalls zu jeder Planung – sowohl beim Neubau als auch bei einer Sanierung. Zudem besteht bei vielen Immobilien die Möglichkeit des Anschlusses ans Fernwärmenetz der SWG oder ein Nahwärmenetz. Diese Option bietet mehrere Vorteile: Hauseigentümer setzen auf klimaschonend erzeugte Wärme, müssen keine eigene Heizanlage installieren und sparen dadurch Platz sowie Geld. Zudem entfallen sowohl die regelmäßig anstehenden Wartungsarbeiten an einem Heizkessel als auch die Kosten für den Schornsteinfeger.

Stichwort Neubau und Sanierung: In beiden Fällen unterstützt die KfW-Bankengruppe Eigentümer und Bauherren mit zinsgünstigen Krediten und Tilgungszuschüssen. Auch darauf ging Martin Lorenz in seinem Vortrag ein, indem er aufzeigte, an welche Bedingungen diese staatlichen Zuschüsse gebunden sind.

Wer nicht am Vortrag teilnehmen konnte, aber auf der Suche nach einer passenden Heizung für seine Immobilie ist, kann montags bis freitags zwischen 9 und 18 Uhr sowie samstags von 9 bis 14 Uhr den Energieberatern im SWG-Kundenzentrum am Marktplatz seine Fragen zum Thema stellen. Selbstverständlich bieten die SWG-Experten auch eine telefonische Beratung unter 0641 708-1453 an. Viele Informationen gibt es außerdem rund um die Uhr unter www.energiessen.de