Logo Radverkehrsförderung

Gießen will den Radverkehrsanteil steigern, unter anderem mit Öffentlichkeitsarbeit. Damit Maßnahmen gleich als Teil der städtischen Radverkehrsförderung wahrgenommen werden, braucht es ein Logo. Deshalb hat die Universitätsstadt Gießen einen Logowettbewerb in der Willy-Brandt-Schule initiiert. Maike Nagel hat mit ihrem Entwurf gewonnen. Alle Entwürfe sind noch bis 14. Juli im Atrium des Rathauses zu sehen.

„Gießen ist nicht nur Einpendler- und Einkaufsstadt, Gießen wächst auch. Der PKW-Verkehr stößt auch an Grenzen, was den öffentlichen Verkehrsraum angeht, und verursacht Umwelt- und Gesundheitsprobleme. Deshalb soll das Radfahren attraktiver und einfacher gemacht und für den Umstieg auf das Rad insbesondere auf Innenstadtstrecken geworben werden.“, führt Oberbürgermeisterin Dietlind Grabe-Bolz bei der Begrüßung als Hintergrund für mehr Engagement in der Radverkehrsförderung aus.

Siegerehrung Logo Radverkehrsförderung13 Schülerinnen und Schüler der Klasse 11F109 der Fachoberschule Gestaltung innerhalb der Willy-Brandt-Schule haben sich am Logo-Wettbewerb beteiligt. Die Auswahl ist der Jury, bestehend aus Vertreter/innen der Dezernate, der Fraktionen und der Verkehrsverbände, nicht leicht gefallen. Oberbürgermeisterin Grabe-Bolz begründet die Jury-Entscheidung: Der Entwurf von Maike Nagel weist die höchste konzeptionelle Qualität auf. Die besondere Herausforderung, dass das neue Aktions-Logo als Teil der Dachmarke Gießen zu erkennen ist, auch wenn es alleine abgedruckt wird, hat sie am besten umgesetzt. In der Kombination Wort-Bild-Marke und Spruch ist gleich erkennbar, dass es um Radverkehr geht. Das Wortspiel „FahrRad!“ hat Aufforderungscharakter und wirkt durch die Wahl einer leicht verspielten Schriftart in kursiv dynamisch.

Der Gewinnerin überreicht sie als Preis einen großen Buntstiftkasten und einen großen Block, den restlichen Teilnehmer/innen als Anerkennung für die Teilnahme Skizzenbücher. Das Material hatte der Klassenlehrer Wennemar Rustige von der finanziellen Anerkennung besorgt. Der Rest geht in die Projekt- und in die Klassenkasse.