Saniertes Büro der Landesschülervertretung - hier Gruppenbild bei Einweihung

Um den Schülervertretungen adäquate Arbeitsbedingungen in den Räumlichkeiten bieten zu können, wurde in Zusammenarbeit von Schulverwaltungsamt und Hochbauamt der Universitätsstadt Gießen sowie dem Hessischen Kultusministerium ein Sanierungskonzept in die Wege geleitet. Das Resultat wurde heute feierlich von Dr. Manuel Lösel, Staatssekretär im Hessischen Kultusministerium, André Ponzi, Landesschulsprecher Hessen sowie Stadträtin Astrid Eibelshäuser und weiteren Vertretern der Stadt Gießen feierlich eingeweiht.

Bereits seit 2008 hat die hessische Landesschülervertretung ihr Büro in der Tiefparterre der „Alten Aliceschule“, der heutigen Max Weber Schule und ist somit räumlich eng mit der Geschäftsstelle des Stadtschülerrates Gießen, die sich im selben Geschoss befindet, verbunden.

Nach der Begrüßung von Landesschulsprecher Ponzi erinnerte Stadträtin Eibelshäuser an den dringenden Sanierungsbedarf, der bei einer Begehung im Juli 2015 festgestellt werden konnte und betonte, wie wichtig der Stadt Gießen die Förderung der Arbeit der Schülervertretungen ist. Auch Staatssekretär Lösel hebt die Bedeutung der Schülervertretung von Landesebene bis in die einzelnen Schulen und Klassen hervor. Er dankte allen Beteiligten für gute Zusammenarbeit und konnte abschließend erfreulich verkünden: „Wer ordentlich arbeiten soll, der muss auch ordentliche Räume dazu haben. Die haben Sie jetzt!“

In der Bauphase, die im Mai 2016 begann, wurde eine Lüftungsanlage für das Büro sowie den Kopierraum eingebaut, Sanierputz aufgetragen, Malerarbeiten durchgeführt und eine Bodenbeschichtung in den Fluren und Kopierraum aufgetragen. Die alten Glasbausteinfenster wurden durch Sprossenfenster mit Isolierverglasung ersetzt, ein Einbruchschutz durch Fenstergitter hergestellt und F30-Decken, Rauchmelder und eine Sicherheitslichtanlage in den Fluchtwegen installiert. Die Sanierung der knapp 96 qm der Räumlichkeiten von Landesschülervertretung und Stadtschülerrat belaufen sich 74.218.78 €, an der sich das Hessische Kultusministerium mit 30.100,00 € beteiligte.