Bau eines Hauses

Die rund 360 Personen mit Eigentum im Stadtteil Petersweiher wurden von Stadtrat Peter Neidel zur 4. Informationsveranstaltung des Magistrates eingeladen, um vor dem in der Mai-Sitzung der Stadtverordnetenversammlung geplanten Entwurfsbeschluss zum Bebauungsplanverfahren letzte Anregungen entgegen zu nehmen. Am Dienstag-Abend wurden den rund 70 erschienenen Personen zunächst von der beauftragten Planerin Elisabeth Schade die wesentlichen Inhalte des ersten Vorabzuges des Bebauungsplanentwurfes vorgestellt. Das von Stadtrat Neidel vorgegebene Ziel einer Erhaltung des Gebietscharakters der „exklusiven Wohnsiedlung“ soll im Wesentlichen durch drei Festsetzungen im Bebauungsplan erreicht werden. Die Baustruktur und Höhenentwicklung der am Südwesthang mit Fernblick zum Taunus angelegten Siedlung soll durch absolute Maximalhöhen über dem unveränderlichen Straßenniveau weitgehend gesichert werden. Nur in wenigen Teilbereichen wurden ein städtebauliches Potenzial sowie eine ausreichende Bereitschaft auf Eigentümerseite erkannt, um mit maximal 7,00 m Gebäudehöhe eine Aufstockungsoption zu ermöglichen. In anderen Teilbereichen führen die größtenteils auf 5,00 m beschränkten Bauhöhen dazu, dass einige Gebäude im Neubau-Fall sogar etwas niedriger als heute errichtet werden müssen. Eine Errichtung von Mehrfamilienhäusern (ab 3 Wohneinheiten) soll durch eine entsprechende Beschränkung der zulässigen Anzahl der Wohneinheiten pro Wohngebäude vermieden werden. Und natürlich soll auch die für Petersweiher typische Flachdachform beibehalten werden.

Die Diskussion ergab noch einige Anregungen für Detailänderungen der vorgesehenen Festsetzungen, deren Umsetzung geprüft wird. Insgesamt hat Stadtrat Neidel aber den Eindruck gewonnen, dass die beabsichtigte Bebauungsplanung aufgrund der sehr intensiven Einbindung der Eigentümerschaft auf einem guten Weg ist und eine breite Zustimmung sowohl bei den Eigentümern als auch durch die Stadtverordnetenversammlung erreicht werden kann. Nach dem am 18. Mai angestrebten Entwurfsbeschluss können alle Anlieger nochmals innerhalb eines Monates in Ruhe die für ihr Grundstück vorgesehenen Festsetzungen prüfen und hierzu weitere Anregungen abgeben. Die Planunterlagen mit den entsprechenden Fachgutachten werden dann auch hier bei den Aktuellen Bauleitplanverfahren zu finden sein.