Mirjam Kuitenbrouwer - Schwellengeschichten

© Rolf K. Wegst

Am Samstag, 28.01.2017, findet von 11 bis 13 Uhr in der Kunsthalle Gießen zur Ausstellung Mirjam Kuitenbrouwer - Schwellengeschichten der Workshop „Gießen steht Kopf“ statt.

Am letzten Samstag im Januar können Kinder von 8-12 Jahren ihre Stadt „mit anderen Augen“ kennenlernen. Die niederländische Künstlerin Mirjam Kuitenbrouwer zeigt in der Gießener Ausstellung viele künstlerische Arbeiten, in denen sie optische Hilfsmittel, wie Linsen, Vergrößerungsgläser oder Spiegel einsetzt. In manchen Werken hat sie auch eine sogenannte „Camera obscura“ (= dunkle Kammer) verwendet. Dabei handelt es sich um eine ganz einfache Kamera, bei der das Licht durch ein kleines Loch in das dunkle Kameragehäuse fällt. Auf der Rückwand des Gehäuses bildet sich das Motiv vor der Kamera spiegelverkehrt und auf dem Kopf stehend ab.

Nach einem kurzen gemeinsamen Rundgang durch die Ausstellung bauen die Teilnehmer aus Pappe und Pergamentpapier ihre eigene „Camera Obscura“ und beobachten, wie sich die Umwelt verändert, wenn man sie auf dem Kopf betrachtet. Die Veranstaltung findet unter Leitung von Johnny Linder statt. Treffpunkt ist die Kunsthalle Gießen, Berliner Platz 1.

Der Unkostenbeitrag für die zweistündige Veranstaltung beträgt 2.00 Euro inklusive Materialien, ein Schuhkarton sollte mitgebracht werden.

Eine Anmeldung ist unter kunsthalle@gießen.de erforderlich, da maximal 10 Kinder an dem Workshop teilnehmen können.