Mirjam Kuitenbrouwer - Simultanfenster

Sonntagsführungen zur Ausstellung „Mirjam Kuitenbrouwer - Schwellengeschichten“ am 18. Dezember 2016, 8. und 29. Januar 2017 und 12. Februar 2017, jeweils um 11.00 Uhr in der Kunsthalle Gießen

Das Phänomen des menschlichen Sehens steht im Zentrum des Interesses der niederländischen Künstlerin Mirjam Kuitenbrouwer (* 1967). Mit ihren Fotografien, Installationen, Collagen, Modellen und Videoarbeiten geht sie der Frage nach, wie sich die Wahrnehmung unserer Umwelt abhängig von der jeweiligen Betrachterperspektive verändert. Optische Hilfsmittel wie Brillen, Spiegel, Lupen, Ferngläser, Mikroskope, Prismen, Overheadprojektoren, Diabetrachter oder Kameras, aber auch rahmende architektonische Elemente wie Fenster, Türen oder Zäune, teilweise um ein vielfaches vergrößert und begehbar gemacht, dienen als Ausgangspunkte der Werke, die vielfältige Blickwinkel eröffnen und dazu einladen, bekannt geglaubtes noch einmal auf den Prüfstand zu stellen und mit neuen Augen zu betrachten. 

Alle Interessierten haben am kommenden Sonntag, den 18. Dezember 2016 um 11.00 Uhr die Möglichkeit, eine öffentliche Führung durch die Ausstellung „Mirjam Kuitenbrouwer – Schwellengeschichten“ zu besuchen. Unter der fachkundigen Leitung der Kunsthistorikerin Jennifer Becke erfahren sie dann mehr über die Künstlerin, ihr Schaffen und die Installationen der Gießener Ausstellung und haben die Möglichkeit, sich das Werk von Mirjam Kuitenbrouwer näher bringen zu lassen.

Weitere öffentliche Führungen zur Ausstellung finden am 8. Januar, 29. Januar und am 12. Februar 2017 jeweils um 11.00 Uhr in der Kunsthalle Gießen statt. Die Führungen sind kostenfrei.

Zudem gibt es am Samstag, den 28. Januar 2017 von 11.00 – 13.00 Uhr den Workshop „Gießen steht Kopf“ für Kinder im Alter von 8-12 Jahren. Die Teilnehmerzahl ist auf max. 10 Kinder begrenzt, eine Anmeldung unter kunsthalle@giessen.de ist daher erforderlich.