Buchcover
© Fischer 

Liz war eine hochbegabte Ballettänzerin, bis sie derartige Herzprobleme bekam, dass sie nicht mehr tanzen konnte. Das war für sie wie ein Weltuntergang. Eine ziemlich lange Zeit verbrachte sie die Tage damit heulend im Bett zu liegen, bis es ihre beste Freundin Nelli nicht mehr aushielt und ihnen ein Around-the–World-Ticket besorgte. Weitere Freunde kamen mit und als sie in Thailand in einer Herberge einen Jungen namens Jacob kennenlernten, der sie in das Haus seines Onkels mit 2 Pools und einem Privatstrand einlud, konnten sie nicht widerstehen.
Doch am Abend, als sie am Feuer saßen, schliefen alle ganz abrupt ein und erwachten am nächsten Morgen in einem Albtraum. Sie waren gefangen in einem Park mit drei Betonhütten, in denen jeweils zwei Jugendliche zusammen übernachten mussten. Es war ein Spiel, jedoch nicht für sie. Jeden zweiten Tag sollten sie eine Person von ihnen opfern. Zuerst traf es Colin. Da sie sich nicht auf eine Person geeinigt hatten, wurde er unbemerkt herausgeholt. Dann sollten sie für sich selbst Gräber schaufeln und mussten am Tag darauf Colin begraben. Es war schrecklich! Aber das Schrecklichste war, dass überall Kameras und Mikrofone waren. Nirgends konnten sie ungestört reden. Doch Liz und Jacob, die sich inzwischen näher gekommen waren, heckten einen Plan aus...
Ob sie es schaffen konnten, dem Spiel zu entkommen?

Ich fand dieses Buch total mitreißend und skurril. Die Vorstellung, dass Menschen so etwas mit anderen tun könnten, ist schrecklich! Ich finde es interessant, dass sich Autoren so etwas ausdenken.
Doch dieses Buch konnte ich wirklich nicht mehr aus der Hand legen.
Ich empfehle es Jungen und Mädchen ab dem Alter von 15 Jahren.

Christina Stein: Wonderland (Fischer, 2016, 383 S., 12,99 € )


 

Alenka

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