Mohammed Sowaid - Rollschulaufen in Gießen
© Mohammed Sowaid 

3 Jahre, 36 Adressen, 9120 Kilometer - Aufwachsen auf der Flucht

Die Ausstellung zeigt Bilder, die ein Vater von seiner Tochter auf der Flucht mit einem Mobiltelefon gemacht hat. Das Kind war acht Jahre, als die beiden loszogen. Geplant waren vier Wochen bis zu einem sicheren Ort in der Nähe Syriens. Am Ende wurde es eine drei Jahre währende Flucht durch viele Länder, bis sie in Sicherheit waren. Im Gesicht des Mädchens spiegeln sich die Situationen von Lebensgefahr und Schrecken, aber auch die sorgfältigen Bemühungen des Vaters, auch während eines Lebens auf der Flucht seinem Kind Bildung und Erfahrung zu ermöglichen. Eine Auswahl der Fotos ist nun bis zum 13. Januar im Atrium des Rathauses zu sehen.

Die Ausstellung ist ein Kooperationsprojekt von Kulturamt und Integrationsbüro der Stadt Gießen in Zusammenarbeit mit an.ge.kommen e.V. und transit giessen e.V. und bildet zugleich den Auftakt für die Veranstaltungsreihe zum „Internationalen Tag der Migranten“ am 18. Dezember, der im Jahre 2000 von der UNO ausgerufen wurde.

Zur Eröffnung sprechen Oberbürgermeisterin Dietlind Grabe-Bolz und Stadträtin Astrid Eibelshäuser. In die Ausstellung einführen wird Frau Georgia A. Rakelmann (Kurotorin, transit giessen e.V.) mit musikalischer Umrahmung von The Sunmoth (Gießen).

 

Aufwachsen auf der Flucht
Fotografien von Mohammad Sowaid
Ausstellungseröffnung im Atrium des Rathauses: Mittwoch, den 23. November 2016, 17.00 Uhr
Öffnungszeiten Atrium: Mo. bis Do. 06:00–18:00 Uhr und Fr. 06:00–14:00 Uhr