Baumfällung mit Motorsäge

Von den knapp 25.000 im städtischen Baumkataster erfassten Einzelbäumen sind die nachfolgend aufgeführten Bäume am Absterben oder weisen schwerste Schäden auf. Sie gefährden somit erheblichen den öffentlichen Verkehr oder beeinträchtigen den Baubestand, so dass sie entfernt werden müssen.

Für die gefällten Bäume werden - wenn möglich - entsprechende Ersatzpflanzungen vorgenommen, damit die Nachhaltigkeit des Gießener Baumbestandes für die Zukunft gesichert und gefördert wird. Mit den Fällungen wird aus Gründen der Verkehrssicherungspflicht kurzfristig begonnen; die Arbeiten sollen bis 28. Februar 2017 abgeschlossen sein.

 

Gemarkung Gießen:

1. Albert-Schweitzer-Schule

Im Rahmengrün angrenzend zur benachbarten Bebauung sterben 4 Weiden und 2 Zitterpappeln ab und sind zu entfernen, weil nicht mehr verkehrssicher.

2. Alexander von Humboldt- Schule

In der nordöstlichen Ecke hat sich ein Ahorn an der Grundstücksgrenze im Zaun entwickelt und ist aufgrund der Nähe zur Lindenallee und der angrenzenden Bebauung nicht entwicklungsfähig.

3. Alicestraße

Gegenüber der Haus-Nr. 8 steht hinter der Leitplanke des Parkstreifens eine schon sehr alte Robinie, welche bereits vor Jahren eine Kronensicherung erhielt, um eine statisch ungünstige Verzweigung zu sichern. Eine eingehende Untersuchung hat jetzt gezeigt, dass die Robinie vom Wipfel her zerfällt. Zunächst wurde durch einen pflegerischen Eingriff die Verkehrssicherheit kurzfristig wieder hergestellt. Der Baum ist jedoch kurzfristig zu fällen.

4. Alter Friedhof

Hier grassieren inzwischen 2 Baumkrankheiten, das Eschensterben sowie die Thuyawelke. Ganz besonders die Leitart des Friedhofes, die Traueresche, leidet ganz erheblich unter dieser Krankheit. In diesem Sommer starben mehrere dieser Eschen ab, 3 im Bereich von Wegen und diese gefährdende sind jetzt zu fällen, andere in den Zwischenfeldern, die nicht verkehrsgefährdend sind, bleiben aus Gründen des arten- und Biotopschutzes zunächst stehen. Hinzu kommen 4 an der Welke eingegangene und eine jüngst auseinander gebrochene Thuja. 1 Thuja wird entfernt, um das historische Grab, insbesondere die historische Grabeinfassung, die durch den Baum zerstört wird, sanieren zu können.

5. Altes Schloss

Im Bereich der westlichen Einfahrt ist eine Esche von einer umfangreichen Stockfäule betroffen und stirbt ab.

6. Bestattungswald

Hier ist eine direkt am zentralen Fußweg noch nicht mit Gräbern belegte Buche zu entfernen. Der Baum verbleibt aus Gründen des Natur- und Artenschutzes als liegendes Totholz im Bestand.

7. Bezirkssportanlage West

Zwei absterbende Grünerlen sind zu entfernen.

8. Eichendorffring

Eine in einer Fuge des Asphaltbelags gekeimte Birke führt zu massiven Schäden an Belag und Grenzeinrichtung.

9. Erkauter Weg / Ohlebergsweg

Zwei absterbende Birken sind zu fällen.

10. Fließgewässer Wieseck

An der Wieseck im Bereich des Rathauses werden mehrere abgestorbene Bäume und eine das Gebäude beeinträchtigende Weide entnommen. Hinter dem ehemaligen C&A-Gelände werden 3 Ahornbäume gefällt, welche die Nutzung des Grundstückes massiv stören.

11. Friedrichstraße

Die aus den 1930er Jahren stammenden Krimlinden in der Friedrichstraße sind durch die massiven Veränderungen des Wurzelraumes der Vergangenheit bedingt durch den Ausbau schwer belastet. Eine weitere aus diesem Bestand ist in der Vitalität stark beeinträchtigt und durch den Brandkrustenpilz inzwischen so weit abgebaut, dass eine Fällung unumgänglich ist.

12. Graudenzer Straße

Zwei absterbende Birken und ein Ahorn sind zu entfernen.

13. Grünberger Straße

Eine in der Ahornreihe und diese beeinträchtigende Eiche sowie ein absterbender Ahorn sind zu fällen.

14. Grünzug Kropbach

Zwei absterbende Roterlen sowie eine Weide sind zu entnehmen.

15. Goetheschule

Auf dem Schulhof zerstört ein Ahorn den Schulhofbelag und ist zu entfernen.

16. Grundschule Gießen West

Eine Hainbuche ist wegen Beschädigung der Fassade und Dichtstand zu benachbarten Bäumen zu fällen.

17. Graudenzer Straße

Eine Birke stirbt ab.

18. Grünzug Eichendorffring

Eine absterbende Eiche sowie zwei der überalterten und absterbenden Pappeln werden gefällt.

19. Herderschule

An der Südseite der Turnhalle beschädigen vier Hainbuchen die Fassade und werden auf Stock gesetzt. Außerdem werden eine absterbende Roteiche und ein absterbender Ahorn entfernt.

20. Hoher Rain

Eine absterbende und durch massive Eingriffe in den Wurzelraum im Zuge von Leitungsverlegung schwerstgeschädigte Fichte ist zu fällen.

21. Käthe-Kollwitz-Schule

Eine absterbende Schwarzkiefer ist zu entfernen.

22. KiTa Holbeinring

Ein nicht entwicklungsfähiger, wild aufgelaufener Ahorn im Zaun am Gebäude ist zu entfernen.

23. Kongresshalle

Auf der Südostseite steht eine nicht entwicklungsfähige, absterbende Linde, die zu entfernen ist.

24. Lahnpark

Eine absterbende Bruchweide ist zu fällen.

25. Lahnuferweg

In Zusammenarbeit mit dem Wasser- und Schifffahrtsamt wurden an der Lahn im Bereich des Lahnuferweges zwei bruchgefährdete Weiden gefunden, die zu fällen sind.

26. Licher Straße

In der Licher Straße ist am Gleiskörper des dortigen Bahnüberganges ein absterbender Ahorn, in Höhe des PKH eine Pappel, eine Esche sowie eine Birke zu fällen.

27. Liebigstraße

Eine Linde ist bedingt durch Absterben zu fällen.

28. Margarethenhütte

Auf der NW-Ecke der dortigen Sozialeinrichtung steht eine inzwischen ca. 40 Jahre alte Silberpappel. Vor ca. 15 Jahren wurde etwas südlich eine Platane gepflanzt, um die Funktionen der sehr kurzlebigen Pappel mittelfristig zu übernehmen. Inzwischen ist die Platane so groß geworden, dass die sehr nah am Gebäude stehende, brüchige Pappel entfernt werden kann.

29. Park Ostanlage

Nördlich des Rathauses wird der direkt an der Ampel stehende Eschenwildling aus gestalterischen Gründen entfernt. Ein Ahorn wird zur Förderung der frisch gepflanzten Reihe aus Amberbäumen entnommen.

30. Pestalozzischule

Eine der letzten verbliebenen Ulmen stirbt jetzt auch durch eine Erkrankung, der Ulmenwelke ab und ist aus Sicherheitsgründen zu fällen.

31. Richard-Schirrmann-Weg

Der direkt an der Fassade des Unteren Hardthofes stehende Ahorn ist wegen Beschädigung des Gebäudes zu fällen.

32. Ringallee

Ein Ahorn geht an einer neuartigen Erkrankung, der Rußrindenkrankheit, ein und ist zu fällen.

33. Schiffenberger Weg

Im Bereich zwischen Abzweig Steinberger Weg und Ring sind drei absterbende Ahorne zu fällen.

34. Schlachthofstraße

Ggü. des Stadtreinigungs- und Fuhramtes ist eine Balsampappel wegen Absterbens zu entfernen.

35. Spielplatz Wiesecker Weg

Ein absterbender Feldahorn wird gefällt.

36. Spielplatz Fasanenweg

Im Grenzbereich zum östlich anliegenden Gebäude des dortigen Kindergartens stehen mehrere ursprünglich als Hecke angepflanzte Hainbuchen. Die durchgewachsenen Exemplare führen zu Schäden an Dach und Fassade des Kindergartens. Diese Exemplare werden aus dem noch verbleibenden Bestand entnommen.

37. Stadtpark Wieseckaue

Zwei absterbende Birken sowie eine an Eschensterben eingehende Esche und ein Ahorn werden gefällt.

38. Steinberger Weg

Eine absterbende Hainbuche ist zu fällen.

39. Throms Garten

Eine absterbende Linde sowie zwei Roteichen werden gefällt und bleiben aus Gründen des Arten- und Habitatschutzes als liegendes Totholz im waldartigen Bereich belassen.

40. Uferweg

Eine Bruchweide, eine Erle sowie eine Esche, sämtlich absterbend, werden gefällt.

41. Unterer Hardthof

Drei absterbende Ulmen werden entfernt.

42. Villa Leutert

An der Ostseite ist eine Thuja an Welke erkrankt und geht ein.

43. Wartweg

Eine absterbende Krimlinde ist zu entfernen. Außerdem ist eine bruchgefährdete Kastanie zu entfernen.

44. Wißmarer Weg

Im Grenzbereich zwischen dem Außengelände des Bundes der Natur- und Sonnenfreunde und der angrenzenden städtischen Flächen sind zur Aufrechterhaltung der Verkehrssicherheit auf dem Vereinsgelände zwei Erlen zu fällen. Die Bäume verbleiben aus Gründen des Arten- und Habitatschutzes vor Ort.

45. Werner Gleim Deich

Zwei absterbende Bruchweiden werden zur Wahrung der Verkehrssicherheit auf dem Sportplatz gefällt.

 

Gemarkung Wieseck:

46. Festplatz Wieseck

Eine absterbende Weide ist zu fällen.

47. Friedhof Wieseck

Auf dem Friedhof stirbt eine Birke ab.

48. Grünzug Badenburger Hohl

Eine absterbende Tanne sowie eine Blutpflaume sind zu fällen.

49. KiTa Am Eichelbaum

Eine absterbende Birke ist zur Sicherstellung der Verkehrssicherheit auf dem Außengelände zu fällen.

50. Weiße Schule

Eine absterbende Kastanie ist zu fällen.

 

Gemarkung Allendorf:

51. Grünzug Am Gallichten

Eine die nebenstehende wertvolle Eiche bedrängende Buche ist zu entfernen. Eine Hainbuche sowie eine Esche im Grünzug sind zur Förderung und Entwicklung nebenstehender Bäume zu entfernen.

52. Kleebachschule

Eine im Schulgarten absterbende Zwetsche ist zu entfernen.

53. Spielplatz Am Gallichten

Eine absterbende Birke ist zu fällen.

 

Gemarkung Kleinlinden:

54. Hermann-Löns-Straße

Westlich der Hermann-Löns-Straße steht am Rand einer aufgelassenen Sandgrube eine wertvolle, lang zu erhaltende Solitäreiche. Direkt daneben befindet sich eine schief stehende, diese beeinträchtigende Eiche. Zur Förderung des Solitärs ist die nebenstehende Eiche zu fällen.

55. Friedhof Kleinlinden

Auf der Nordseite der Erweiterungsfläche soll im kommenden Jahr der Zaun an dem zu sanierenden Gehweg versetzt werden. Die genau am Gehweg stehende Kirsche ist zu entfernen.

56. Friedhofsweg

Der Friedhofsweg ist geprägt durch eine lange Reihe von Kopflinden. Durch die massive Veränderung der Baumstandorte im Zuge des Ausbaues der Straße seit der 1930er Jahre waren die Bäume erheblich geschädigt worden. Durch Rückschnitt zu Kopfbäumen vor ca. 15 Jahren konnten bisher alle Glieder dieser Reiher trotz der teils massiven Stockfäulen erhalten werden. Zwei der insgesamt 13 Bäume sind jedoch nicht mehr verkehrssicher und jetzt zu fällen.

 

Gemarkung Rödgen:

57. Friedhof Rödgen

Auf dem Friedhof geht eine Vogelbeere ein. Auf dem Parkplatz an der Troher Straße fanden in diesem Jahr Arbeiten zur Instandsetzung des Belages und Anpassung an die Bedürfnisse statt. Die Bauarbeiten wurden zur Vermeidung einer zur Fertigstellung erforderlichen Fällung im Frühsommer unterbrochen. Die Fällung einer Eiche wird jetzt vollzogen. Im Rahmengrün dieses Parkplatzes werden zur Förderung wertvoller Einzelindividuen mehrere diese in der Entwicklung einschränkende Bäume entnommen.

58. Rosengasse

Im Rahmengrün des Sportplatzes sind aus Gründen der Förderung wertvoller Einzelbäume diese bedrängende Ahorne zu entnehmen.

59. Turnhalle Rödgen

Auf der Nordseite sind eine Hainbuche sowie ein Ahorn zu fällen.

 

Gemarkung Lützellinden:

60. Friedhof Lützellinden

Eine durch Eschensterben eingehende Esche ist zu fällen.

61. Spielplatz Sonnenweg

Ein absterbender Feldahorn ist zu entfernen.

62. Sportanlage Lützellinden

Eine Linde wurde vor zwei Jahrzehnten zu nah an der Fassade gepflanzt, führt jetzt zu Schäden an der Turnhalle und wird aus diesem Grund gefällt.