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Der zweite Vortrag zur Sonderausstellung „Bier – Wohl bekomm´s – Vom Gerstensaft als Wirtschaftskraft. Brau- und Biergeschichte im Gießener Land“ im Oberhessischen Museum findet am Dienstag, 23. August um 19:30 Uhr im Netanya-Saal des Alten Schlosses statt.

Nachdem das Thema BIER am, 9. August vor allem aus historischer Sicht durch den Leiter des Stadtarchivs Gießen Ludwig Brake beleuchtet wurde, geht es bei den nun folgenden drei weiteren Beiträgen um ganz aktuelle Fragen der Bierherstellung. Am kommenden Dienstag widmet sich Jörg Heimbach den Haupt-Inhaltsstoffen des goldenen Getränks: der Braugerste und dem Hopfen.

Brauwasser steht den Brauereien nach der Entnahme aus der Quelle oder dem Wasserhahn direkt zur Verfügung. Die übrigen Inhaltsstoffe von Bier, Braugerste und Hopfen, müssen zunächst von Landwirten angebaut werden. Während die wichtigsten Anbauregionen von Hopfen außerhalb Hessens liegen, wird Braugerste auch vor Ort im Gießener Land angebaut. Der Anbau von Gerste und Hopfen hängt insbesondere von pflanzenbaulichen und ökonomischen Bedingungen ab. Der Vortrag beleuchtet diese Bedingungen und zeigt auf, wo, wie und wann Gerste und Hopfen angebaut werden und welche Herausforderungen sich für Landwirte ergeben.

Jörg Heimbach ist Agrarökonom an der Uni Gießen und als Landwirt Anbauer von Braugerste und Hopfen. Er weiß also, worüber er spricht. Vor dem Vortrag ist die Sonderausstellung ab 18 Uhr geöffnet. Im Anschluss an den Vortrag findet eine Verkostung von Porter-Bier statt, das von Klaus Denninghoff spendiert wird.

Der Eintritt ist frei.

Zur Ausstellung: BIER