Gruppe Fahrradfahrer macht eine Pause - Stadtradeln 2016

Am Freitag ist das STADTRADELN in Gießen zu Ende gegangen. Um einen Anreiz zu schaffen, den Kilometer-Stand aufzubessern, haben die Lahnpark-Kommunen eine Radtour organisiert. Dabei stand der Lahnpark als regional bedeutsamer Natur-, Erholungs- und Freizeitraum im Zentrum. 17 Teilnehmer*innen fanden sich bei Sonnenschein am Vorplatz des Christoph-Rübsamen-Stegs ein. Die Delegation aus Wetzlar, bestehend aus Oberbürgermeister Manfred Wagner, Umweltdezernent Norbert Kortlücke und STADTRADELN-Koordinator Wendelin Müller, reiste aus Wetzlar mit dem Rad an. Nach der Begrüßung durch Bürgermeisterin Gerda Weigel-Greilich stand das Lahnfenster als erste Station auf dem Programm. Ursula Rock vom Regierungspräsidium Gießen erläuterte die Entwicklung von der ersten – nicht angenommenen Fischtreppe – über die Beobachtungsstation zum Besuchermagnet Gewässer-Informationszentrum mit überregionaler Ausstrahlung. Einige Vertreter der heimischen Fischwelt ließen sich sogar im Fischaufstieg beobachten, ebenso wie frisch geschlüpfte Jungfische im Flachwasserbereich. Die Tour endete wegen des Unwetters bereits kurz danach unter der Autobahnbrücke. Sie soll im kommenden Jahr fortgesetzt werden.

Seit dem 4. Juni legten in Gießen über 1.500 Radler*innen möglichst viele Fahrten mit dem Fahrrad zurück – Alltagsfahrten wie auch Extratouren. Sie setzen ein Zeichen für mehr Klimaschutz und mehr Radverkehrsförderung. Damit wurde die Beteiligung aus 2015 wurde übertroffen. Mit über 211.000 Rad-Kilometer liegt das Ergebnis derzeit noch hinter dem aus dem Vorjahr. Der viele Regen bis hin zu heftigen Gewitter und dann die Hitze hat es den Aktiven schwer gemacht. Abschließende Zahlen werden aber erst kommende Woche bekannt gegeben, da noch bis Freitag Fahrradkilometer nachgetragen werden dürfen.

 

Foto: Die Tour-Teilnehmer*innen am Treffpunkt Vorplatz Christoph-Rübsamen-Steg

 

STADTRADELN 2016