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Oberbürgermeisterin ruft Einzelhandel und Gastronomie zur Beteiligung auf

Die Stadt Gießen aktualisiert ihren sogenannten Einkaufsfairführer, in dem Einzelhandelsgeschäfte, Cafés und Restaurants aufgeführt sind, welche fair gehandelte Waren und Produkte anbieten. Oberbürgermeisterin Dietlind Grabe-Bolz ruft solche Betriebe, die mindestens zwei fair gehandelte Produkte im Sortiment haben, auf, sich bei der Stadt zu melden. Sie werden dann auf Nachweis in die Informationsbroschüre aufgenommen. „Wir betrachten den Fairen Handel als wichtigen Beitrag gegen weltweite Armut, da für Produkte aus Fairem Handel gerechte Löhne unter menschenwürdigen Arbeitsbedingungen gezahlt werden“, so Grabe-Bolz, „erfreulicherweise nimmt der Absatz von fairen Produkten auch in Gießen zu.“

Gießen hat sich 2011 der internationalen Kampagne „Fairtrade-Towns“ angeschlossen und trägt seitdem, wie über 1.200 Kommunen weltweit, den Titel „Stadt des Fairen Handels“. Der Einkaufsfairführer erschien erstmals 2013 und ist sowohl in gedruckter Form als auch im Internet unter www.giessen.de verfügbar. Federführend ist die eigens gegründete Steuerungsgruppe, ein offenes Bündnis aus unterschiedlichen gesellschaftlichen Akteuren des fairen Handels in Gießen. Die Sprecherin der Gruppe, Claudia Heimbach: „Wir freuen uns, wenn möglichst viele Betriebe das Medium des Einkaufsfairführers nutzen, um auf ihre fair gehandelten Angebote aufmerksam zu machen. Wir werden in den nächsten Wochen auch gezielt auf Einzelhändler und Gastronomen zugehen.“

Betriebe können sich unter fairtrade@giessen.de bzw. telefonisch unter 0641 306-2114 bei der Stadt melden. Unter dem Stichwort „Einkaufsfairführer“ werden erbeten: Name und Anschrift des Unternehmens sowie Nennung von mindestens zwei der angebotenen fair gehandelten Produkte.

 

Gießen - Fairtrade-Town