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Mit 15.636 Studentinnen und Studenten beginnt der Vorlesungsbetrieb an der TH Mittelhessen. Das sind fünf Prozent mehr als im Vorjahr (14.889). Für ein Sommersemester ist das die höchste Zahl in der Geschichte der Hochschule. Die Erstsemesterzahl stieg gegenüber dem Sommer 2015 um über 11 Prozent. Von den 1516 Anfängern (Vorjahr: 1360) haben sich 1069 für Gießen und 447 für Friedberg entschieden.

Der in diesem Semester erstmals angebotene Bachelor-Studiengang Medizinisches Management meldet in Gießen mit 191 die meisten Neulinge. Es folgen Betriebswirtschaft (137), Informatik (113) und Maschinenbau (101). Die gefragtesten Bachelor-Studiengänge in Friedberg sind Wirtschaftsmathematik mit 79 Erstsemestern, Wirtschaftsingenieurwesen – Industrie (74) und Maschinenbau (57).

In Friedberg begannen die Einführungsprogramme für die Erstsemester unmittelbar in den Fachbereichen. In Gießen begrüßten Präsidium, Zentrale Studienberatung, AStA, Studentenwerk und die Referentinnen für Auslandsbeziehungen und Hochschulsport die Neuen in der Kongresshalle. Oberbürgermeisterin Dietlind Grabe-Bolz hieß die Studienanfänger im Namen der Stadt willkommen.

THM-Präsident Prof. Matthias Willems, seit Anfang des Monats im Amt, machte deutlich, dass für die Erstsemester ein neuer Lebensabschnitt beginnt. „Studieren ist etwas anderes als Schule. Und je früher Sie das bemerken desto besser.“ In seiner Begrüßungsansprache wies er darauf hin, dass im Studium auch Rückschläge zu verkraften sind und dass nicht alles so einfach funktioniert, wie man sich das vorstellt. Das gelte im Übrigen auch für ihn selbst als Neuling im Präsidentenamt.

Wer sich im Studium zurechtfinden wolle, müsse viel fragen. Dafür stünden Professoren, Mitarbeiter und zentrale Einrichtungen, wie zum Beispiel die Studienberatung, zur Verfügung. Für den musikalischen Rahmen der Semestereröffnung sorgte das THM-Orchester „applied sounds“.