Pakethalle in Coburg - come 2016

Am 11. und 12. März findet die come 2016 mit Wirtschaftsforum und Kreativmesse in der Alten Pakethalle am Güterbahnhof Coburg statt. Dort geben Top-Referenten aus ganz Deutschland Einblicke in aktuelle Business-Themen. Akteure aus der Kultur- und Kreativwirtschaft präsentieren sich im Rahmen der Messe und Gießen ist als Partnerstadt mit sieben Unternehmen vertreten.

Das wegweisende Konzept der Messe verbindet ein hochkarätiges Wirtschaftsforum mit einer inspirierenden Fachmesse der Kreativwirtschaft. Mit diesem Format hat sich die come seit 2010 einen Namen gemacht. Erstmals in diesem Jahr wird die Veranstaltung durch das Bayerische Wirtschaftsministerium gefördert und Wirtschaftsministerin Ilse Aigner hat die Schirmherrschaft übernommen. „Wir wollen der Kreativwirtschaft ein Gesicht geben“, darin sind sich die Aussteller und Veranstalter einig, „und Unternehmern, Führungskräften und allen Interessierten ein spannendes Forum für Wissenstransfer, Inspiration und Austausch bieten.“

Zukunftsthemen denken, innovative Lösungen aufzeigen, Fachthemen von einer neuen Seite betrachten. Mutige Unternehmer und Führungskräfte erleben beim Wirtschaftsforum die Trends von Morgen und Top-Referenten aus ganz Deutschland. Von der Unternehmensführung über Marketingtrends bis hin zu individuellen Erfolgsgeschichten. Ein Beispiel dafür: Dr. Hans-Dietrich Reckhaus. Er eröffnet das Wirtschaftsforum. Der Erfinder von „Insect Respect“ hält eine Keynote zur nachhaltigen Transformation der Wirtschaft durch die Kultur- und Kreativwirtschaft.

Die verstärkte öffentliche Wahrnehmung der Kultur- und Kreativwirtschaft führt seit einigen Jahren in Gießen zu einem intensiven Dialog zwischen Kulturschaffenden, Bürgern, Politik und Verwaltung über die Kulturlandschaft Gießens. Die städtische Wirtschaftsförderung begreift die Kulturwirtschaft als wichtige Branche, die nicht nur die Stadt an sich bereichert, sondern auch wichtige Impulse für die wirtschaftliche Entwicklung gibt. Wirtschaftsdezernentin Astrid Eibelshäuser steht nicht alleine mit ihrer Einschätzung da: „Unsere Kreativwirtschaft ist ein Impulsgeber des Wandels“

Gießen ist also auf einem guten Weg, die Kreativwirtschaft als wesentliches Element der Zukunftsfähigkeit der Stadt zu begreifen. Die Wandlung Gießens vom traditionellen Industriestandort in einen Dienstleistungs- und Verwaltungsstandort hat stattgefunden. Kreative Themen tragen dazu bei, den Strukturwandel positiv zu gestalten und wirtschaftliche Dynamik mit neuen Arbeitsplätzen zu entwickeln. Kreativwirtschaft ist auch in Gießen zu einer entscheidenden wirtschaftlichen Größe und zum Impulsgeber für andere Branchen geworden.

„Die sieben Gießener Unternehmen, die den Gemeinschaftsstand der Stadt in Coburg gestalten, sind wunderbare Beispiele für neue Ideen“, sagt Petra Stuhlmann, die den Stand für die Wirtschaftsförderung Gießen betreut. Nachhaltigkeit spielt z. B. bei YOOL, einem Marketing Unternehmen und bei WERK HAND KUNST einem Atelier mit Produkten aus recycelten Materialien eine große Rolle. Regionale Aspekte bringt Christoph Seipp mit seinen Koltern in die Welt. Design ist die Welt der 3Steps und der Schmuckdesigner mit dem Label „Sommerbach“. Viele geschmackliche Facetten bieten die Marsh Mellows von Hello Mellow. Zu guter Letzt oder auch am Anfang, kann man sich an den kreativen Kletterwänden von GMS Sports ausprobieren. Eine vielfältige Mischung, die in Bayern Furore machen wird! „Gießener die den Stand in Coburg besuchen, werden besonders herzlich willkommen geheißen“, versprechen die Beteiligten.

Wer sich für diese und andere kreative Gießener Unternehmen interessiert, findet hier weitere Informationen:

Gießen - Das Kreativsphärengebiet