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Endspurt für Heiz-Checks der Verbraucherzentrale Hessen

Für die Energieberater der Verbraucherzentrale Hessen beginnt nun – in den letzten kalten Tagen dieses Winters – der Endspurt bei den Heiz-Checks: In privaten Heizungskellern überprüfen sie, wie effizient die Heizungsanlagen arbeiten und wie sie sich auch ohne große Investitionen verbessern lassen. Der Heiz-Check ist ein Angebot für alle privaten Verbraucher, die einen Gas- oder Ölheizkessel zuhause haben. Termine für den Heiz-Check können unter der kostenlosen Nummer 0800 – 809802400 gebucht werden. Die Kostenbeteiligung beträgt 30 Euro, für einkommensschwache Haushalte mit entsprechendem Nachweis ist der Heiz-Check kostenlos. Der Heiz-Check wird gefördert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie. Mehr Informationen unter www.verbraucherzentrale-energieberatung.de.

„Wenn die Heizung im zurückliegenden Winter immer warm war, ist das zwar schön“, erläutert Beate Barczyk, Energiereferentin der Verbraucherzentrale Hessen, die Idee hinter den Heiz-Checks. „Leider heißt es aber nicht unbedingt, dass die Anlage effizient läuft.“ Tatsächlich verbrauchen, so Beate Barczyk, erschreckend viele Heizungsanlagen deutlich mehr Energie als notwendig – und bescheren ihren Besitzern dadurch unnötige Kosten.
In einem typischen Einfamilienhaus kann es so schnell zu Mehrkosten von 150 Euro jährlich und mehr kommen. „Glücklicherweise reicht es aber oft, das Zusammenspiel der Anlagenkomponenten zu überprüfen, um Ansatzpunkte für eine deutliche Verbesserung zu finden“ erklärt Beate Barczyk. „Das leisten unsere Berater bei einem Heiz-Check.“ Allerdings ist der Heiz-Check nur bei kalten Außentemperaturen möglich, wenn die Heizungsanlage unter realen Bedingungen läuft.

Der Heiz-Check besteht aus zwei Terminen an aufeinanderfolgenden Tagen. Zwischen den Besuchen des Energieberaters zeichnen Messgeräte wichtige Systemtemperaturen auf. Zudem werden der Dämmstandard von Rohren und Armaturen überprüft und Daten wie Alter und Dimensionierung des Systems, der Verlauf der Raumtemperatur und der Vorjahresverbrauch erfasst. Schließlich werden alle Komponenten der Anlage, etwa Kessel, Warmwasserspeicher, Mischer und Ventile, in Augenschein genommen.

Wenig später erhält der Verbraucher per Post einen Bericht mit der Gesamteinschätzung zum Heizsystem und Empfehlungen, wie es sich optimieren lässt. In manchen Fällen kann auf Basis der Heiz-Check-Ergebnisse auch der Austausch einzelner Komponenten oder der kompletten Anlage ratsam sein.

 

23.02.2016 
Quelle: Verbraucherzentrale Hessen