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© Feuerwehr Gießen 

Der erste Atemschutzgeräteträgerlehrgang des Jahres 2016 fand im Februar bei der Berufsfeuerwehr Gießen statt. Er endete am Samstag, 13. Februar mit der Abschlussprüfung, die insgesamt 16 Teilnehmer erfolgreich absolvierten - davon vier Frauen.

In vier Lehrgängen pro Jahr erlernen die Angehörigen der Freiwilligen Feuerwehren der Stadt und des Landkreises Gießen bei der Berufsfeuerwehr Gießen den Umgang mit dem Atemschutzgerät und den sicheren Einsatz unter Atemschutz. So können jährlich bis zu 100 neue Atemschutzgeräteträger für den Innenangriff in verrauchten Bereichen zur Menschenrettung und Brandbekämpfung fit gemacht werden.

Der Lehrgang verlangt den Frauen und Männern einiges ab. Neben Aufbau und Funktion von Atemschutzgeräten und Atemschutzmasken und dem sicheren Umgang mit dieser Technik stehen Rechtsgrundlagen, das Wissen über Atemphysiologie, Atemgifte, Einsatzgrundsätze und Unfallverhütungsvorschriften auf dem Lehrplan. Im praktischen Teil wird ausgiebig mit der Technik geübt und auch eine Belastungsübung steht mit im Programm. Nach Bestehen der Prüfung geht es dann am kommenden Wochenende direkt in die Praxis: In einer mit Holz befeuerten Übungsanlage mit echtem Rauch und Feuer wird noch einmal geübt. Dabei können die neu erlernten Kenntnisse mit realen Erfahrungen im Umgang mit Feuer und Rauch ergänzt werden.

Ausbilder im Lehrgang waren Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr Gießen, die neben ihrer Einsatzfunktion und der Ausbildertätigkeit u. a. auch die Wartung der Atemschutzgeräte durchführen. Sie können den Teilnehmern im Lehrgang neben den notwendigen theoretischen und praktischen Fähigkeiten Detailkenntnisse zur Technik vermitteln und ihre Einsatzerfahrung in den Lehrgang einbringen. Da bleibt keine Frage offen.

 

Bild: Atemschutzgeräteträgerlehrgang 01/2016, Quelle: Feuerwehr Gießen / Ausbilder: Wolf-Christian Horst (ganz links) und Christian Reinhardt (ganz rechts)