Buchcover
© Fischer KJB 

Ma.Lu.Lu.Ka ist die Abkürzung der Bande von Marlene, Lu, Ludwig und Karim. Sie sind beste Freunde und zusammen in einer Klasse.
Ihre Klasse macht einen Ausflug in die Unterwelt von Berlin Tempelhof. Die vier laufen etwas langsamer als der Rest, sie wollen sich verstecken, um dann die anderen zu erschrecken. Doch plötzlich können sie die anderen selbst nicht mehr hören. Sie schauen sich um und entdecken ein "Rolle", die sich später als Tonband herausstellt. Nach kurzer Zeit kommt ihre Lehrerin aber wieder zurück, schimpft und nimmt die vier mit. Das Tonband nehmen sie aber noch mit.
Am nächsten Tag fahren Sie mit Ludwigs Onkel in ein Tonstudio, um zu hören was auf dem Tonband aufgenommen wurde. Es waren Elefantenschreie und ein Mann der irgendetwas auf Russisch ruft. 
Marlenes Idee war es, im Zoo bei den Elefanten auf Spurensuche zu gehen. Einem Wärter spielen Sie das auf den I-Pod geladene Tonband vor. Der wird kreidebleich, sagt, dass dies lange her sei und verschwindet bei den Tieren. Die Bande lässt aber nicht locker, erfährt, dass es einen alten Zoowärter namens Pavel gibt, der damals mit dabei war. Das letzte Mal hätte er ihn am Brandenburger Tor gesehen, wo er Mützen verkauft. Dort finden sie ihn, er will aber auch nichts erzählen und läuft weg. Die Bande entwickelt sich aber zu wahren Meisterdetektiven, auch der plötzlich verschwundene I-Pod und eine ins Spiel kommende Tierschutzorganisation namens PETA kann sie nicht aus der Bahn werfen.
Am Ende löst die Bande das Geheimnis des Tonbands.

Ich kann dieses Buch empfehlen, weil  es mir gefällt, wie die Bande zusammen das Rätsel löst, sie ein gutes Team sind und es um Detektivarbeit geht. Schön finde ich außerdem, dass es in Berlin spielt und ich Berlin schon gut kenne, weil meine Patenonkel dort lebt. Es gefällt mir auch, dass man beim Lesen des Buches selbst an verschiedenen Rätseln "knabbern" kann.

Volker Weidermann: Ma.Lu.Lu.Ka - ein Ratekrimi (Fischer KJB, 2015, 128 S., 14,99 € )


 

Merle

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