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Das Jugendbildungswerk der Universitätsstadt Gießen bietet auch im Herbst/Winter 2015 wieder einige Workshops und Seminare an:

 

SinnSTIFTen durch Flipchart-Präsentationen

 am Freitag, 9. Oktober 2015, 10:00 bis 16:30 Uhr, im Jugend- und Kulturzentrum Jokus, Ostanlage 25 a. Der Teilnahmebeitrag beträgt 20 Euro und die Fortbildung ist im Rahmen der JULEICA anerkannt.
Langeweile bei Monologen oder Ermüdung durch Powerpoint in Seminaren und Meetings? Diese Situation kennen viele. Wer trainiert, berät, moderiert oder präsentiert, steht immer wieder vor der Herausforderung, klar verständliche und gleichzeitig lebendige Visualisierungen zu entwickeln. Powerpoint ist nicht in jeder Situation das optimale Medium. Doch viele Trainer und Berater haben Scheu, sich an Flipchart und Stift zu wagen. Die Fortbildung „SinnSTIFTen durch Flipchart-Präsentiationen“ zeigt Schritt für Schritt, wie jeder mit einfachen Methoden und ein paar Kniffen schnell und sicher ausdrucksvolle Skizzen herstellen kann. Zeichentalent ist dabei ausdrücklich keine Voraussetzung. Die Veranstaltung lädt ein zum Mitmachen. Sie ist für alle, die mit einfachen Mitteln schnell und mit sofort sichtbarem Erfolg eindrucksvolle Flipcharts entwerfen möchten, die erfrischend anders sind.

 

Jugendliche und Glücksspiel

Zum Thema „Tippen, Wetten, Zocken: Jugendliche und Glücksspiele“ bietet das Jugendbildungswerk der  Universitätsstadt Gießen am Mittwoch, 14. Oktober 2015, von 9:00 bis 13:00 Uhr, eine Fortbildung für haupt- und nebenberufliche sowie ehrenamtliche Mitarbeiter in der Kinder- und Jugendarbeit im Jugend- und Kulturzentrum Jokus, Ostanlage 25 a, 35390 Gießen, an. Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Suchthilfezentrum Gießen und dem Jugendschutz der Universitätsstadt Gießen statt. Die Veranstaltung ist als Fortbildung zur Verlängerung der JULEICA anerkannt und die Teilnahme ist kostenlos. Eine Anmeldung ist jedoch nötig.

Die Popularität von Glücksspielen bei Jugendlichen nimmt zu. Die Anreize, wie Spaß, Spannung und der erhoffte Gewinn verlocken zum oft illegalen Spiel. Hierbei sind sich Jugendliche meist der Gefahren nicht bewusst. Die alte Problematik um das Glücksspiel hat neue Gesichter bekommen. Pädagogen sind heute gefordert ihren Focus zu schärfen, um Jugendliche auf dem Weg zu einem bewussten und verantwortungsvollen Umgang mit Glücksspielen begleiten zu können. In dieser praxisnahen Fortbildung erfahren die Teilnehmer etwas über die Hintergründe, die Ausprägung, das Ausmaß und die Gefahren des Glücksspiels. Sie lernen Ansätze und Methoden der Glücksspielsuchtprävention kennen.

 

„Wortspiel“ – ein Poetry Slam Workshop mit Stefan Dörsing

Am Samstag, 17. und Sonntag, 18. Oktober 2015, jeweils von 12:00 bis 18:00 Uhr, bietet das Jugendbildungswerk der Universitätsstadt Gießen erneut einen Poetry Slam Workshop mit dem bekannten Slamer Stefan Dörsing an. Der Veranstaltungsort ist auch hier das Jugend- und Kulturzentrum Jokus, Ostanlage 25 a, 35390 Gießen und der Teilnahmebeitrag beläuft sich auf acht Euro.

Poetry Slam ist die wohl kraftvollste Schreibweise und Mundart die es gibt. Es ist ein Dichterwettstreit, bei dem junge Dichter mit ihren selbstgeschriebenen Gedichten gegeneinander antreten. Alles ist erlaubt, egal ob bewegende Raps oder lustige Lyrik. Der Poetry Slam Workshop bedeutet die Chance, in die Geschichte und die Geheimnisse des Poetry Slam eingeführt zu werden, die Tricks des erfolgreichen Schreibens zu lernen und Tipps für die gelungenen Präsentationen der eigenen Texte zu bekommen.

 

Konfliktmanagement in Jugendgruppen – Fortbildung für hauptberufliche Mitarbeiter in der Jugendarbeit

am Donnerstag, 5. und Freitag, 6. November 2015, 12:30 bis 19:00 Uhr und 9:00 bis 17:00 Uhr, im Jugend- und Kulturzentrum Jokus, Ostanlage 25 a. Die Fortbildung findet in Kooperation mit der Aufsuchenden Jugendsozialarbeit der Universitätsstadt Gießen statt und ist für haupt- und nebenberufliche Mitarbeiter in der Jugendarbeit gedacht. Der Teilnahmebeitrag beträgt 40 Euro und die Fortbildung ist im Rahmen der JULEICA anerkannt.

Die Arbeit mit Gruppen stellt hohe Anforderungen an die Konfliktlösungskompetenzen  der Leitung, ob im offenen Treff, bei Schulungen, Workshops oder Freizeiten. Die besondere Dynamik von Gruppenprozessen, eine zunehmende Konfliktbeteiligtenzahl und die Bildung von Fraktionen setzen der direkten Kommunikation enge Grenzen. Verschiedene Methoden aus der Mediation, der Gruppenarbeit und der Teamentwicklung können hier Abhilfe schaffen. Die Fortbildung beleuchtet typische Konfliktfelder aus dem Praxisalltag der Teilnehmer/innen im Hinblick auf ein tieferes Verständnis ihrer Entstehung und der kreativen Anwendung von Methoden zur Klärung. Über Rollenspiele und den Austausch innerhalb der Gruppe werden zudem Aspekte wie die eigene Rollenklarheit, Transparenz, Beteiligung und Wertschätzung betrachtet.

 

Zwei personen finden einen Geocache
© Tyler Olson 
Abenteuer Geocaching: Verstecken und Finden mit GPS – für Jugendliche bis 18 Jahre

Der Workshop findet am Samstag, 7. November 2015, 10:00 bis 17:00 Uhr, im Jugend- und Kulturzentrum Jokus, Ostanlage 25 a, 35390 Gießen, statt. Der Teilnahmebetrag beträgt sechs Euro.
Geocaching ist eine moderne Variante der Schnitzeljagd, bei der mit Hilfe von satellitengestützter Navigation ein versteckter Schatz, auch Cache genannt, gesucht wird. Bei der Tagesveranstaltung wird der Umgang mit GPS-Geräten vermittelt und auch direkt ausprobiert. In einer kleinen Gruppe machen sich die Teilnehmenden auf den Weg, raus in die Natur, um ihren ersten Cache zu entdecken. Dabei warten neben der Suche auch verschiedene Rätsel, die es zu lösen gilt.

 

„Geocaching – der Weg ist das Ziel“

Diese Fortbildung veranstaltet das Jugendbildungswerk am Freitag, 13. November 2015, von 9:00 bis 16:00 Uhr. Die Teilnahme kostet 20 Euro und ist als Fortbildung zur Verlängerung der JULEICA anerkannt.

Das satellitengestützte Orientieren im Gelände erfreut sich zunehmender Beliebtheit. Die Schnitzeljagd mit Suche nach verborgenen Schätzen – meist mit netten Kleinigkeiten gefüllte Dosen – wird auch „Geocaching“ genannt. Kann das eine adäquate Methode für die Arbeit mit jungen Menschen sein, die ansonsten eine Wanderung durch die Natur eher öde finden würden? Die Fortbildung, die sich an haupt- und nebenberufliche Mitarbeiter in der Jugendarbeit richtet, beinhaltet eine Einführung in den Umgang mit GPS-Geräten. Im Vordergrund stehen das praktische Experimentieren sowie die Suche nach einfachen Verstecken. Die Frage, ob und in welcher Form das „Dosensuchen“ für Alltag und Praxis der Jugendarbeit tauglich ist, wird durch das Austüfteln und Erstellen eigener „Schätze“ beantwortet. Die Fortbildung richtet sich an alle, die ihr Spektrum für ihre Arbeit mit Kindern und Jugendlichen in der Natur erweitern möchten und vermittelt Grundlagen des Geocachings.

 

Stärke ohne Fäuste – Selbstbehauptung und Konfliktlösungen für Jungen von 9 bis 12 Jahren

Das zweitägige Seminar findet am Samstag, 7. November 2015, 10:00 bis 17:00 Uhr, und Sonntag, 8. November 2015, 10:00 bis15:00 Uhr, im Jugend- und Kulturzentrum Jokus, Ostanlage 25a, 35390 Gießen, statt. Der Teilnahmebetrag beträgt acht Euro.
Das Seminar soll Jungen befähigen, in alltäglichen Konflikt- und Gewaltsituationen aggressionsfrei und ohne Anwendung von Gegengewalt zu reagieren sowie alternative Handlungsstrategien anzuwenden. Wahrnehmung von Konflikten, Bedrohung und Gewalt, gewaltfreie und konstruktive Konfliktlösung, Deeskalation und Konflikttransformation bei Bedrohung und Gewalt, Problematik von Selbstschutz mit Waffen und Schutz vor körperlichen Angriffen sind die Inhalte des Seminars.

 

Aus Kindern werden Leute – Entwicklungsprozesse im Kindes- und Jugendalter

Die Fortbildung findet am 11. November 2015, 17:00 bis 21:00 Uhr im Jugend- und Kulturzentrum Jokus, Ostanlage 25 a, 35390 Gießenstatt. Sie wird in Kooperation mit der Jugendpflege der Universitätsstadt Gießen angeboten. Der Teilnahmebeitrag beträgt acht Euro und die Fortbildung ist im Rahmen der JULEICA anerkannt.
Das Kindes- und Jugendalter zeichnet sich durch besondere alters- und geschlechtsspezifische Entwicklungsprozesse aus. Damit Kinder- und Jugendgruppenleiter individuelle Situationen und das Verhalten von Kindern und Jugendlichen besser verstehen können, bedarf es Grundkenntnissen über deren Entwicklung. Die Fortbildung vermittelt diese Grundlagen und zeigt auf, welche Angebote und Methoden dem jeweiligen Entwicklungsstand der Zielgruppe entsprechen. Es werden Inhalte aus den Bereichen psychomotorischer, kognitiver, emotionaler und sozialer Prozesse vermittelt.



Anmeldungen und Fragen können an das Jugendbildungswerk der Universitätsstadt Gießen, Ostanlage 25 a, 35390 Gießen, Telefon 0641 306 2497, Telefax: 0641 306 2494 oder per E-Mail: jbw@giessen.de gerichtet werden. Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.jbw-giessen.de.