Gewinner der Logoentwicklung halten ihre Entwürfe in die Kamera

Die Schülerinnen und Schüler der Fachoberschule Gestaltung der Klasse 11 der Willy-Brandt-Schule Gießen haben im ausgehenden Schuljahr ein Logo für das "Büro für Frauen und Gleichberechtigungsfragen" entwickelt.  Die drei Entwürfe, die aus Sicht der Auftraggeberinnen das Büro am Besten repräsentieren können, erhalten einen Preis und werden am Donnerstag, den 23.7. um 12.40 Uhr im Neubau der Willy-Brandt-Schule (Raum W104) vorgestellt.

Welche Anforderungen ein gutes Logo ausmachen, wurde zunächst theoretisch im Unterricht erörtert. Daran anschließend gestaltete Larissa Redecker vom Büro für Frauen und Gleichberechtigungsfragen zusammen mit der Politiklehrerin Frau Löffler eine Unterrichtseinheit, in der die Schülerinnen und Schüler sich mit den Aufgaben und der Arbeit des städtischen Büros beschäftigten. Mit einer besonderen Kreativtechnik entwickelten sie danach unter Anleitung ihres Lehrers Wennemar Rustige im Fach „Visuelle Kommunikation“ in Kleingruppen einige Ideen für das Logo.  Jeder Schüler und jede Schülerin entwickelte daraus zunächst einen zeichnerischen Entwurf. Dieser wurde anschließend unter Anleitung des EDV-Lehrers Andreas Arcularius am PC digital umgesetzt. Während des praktischen Arbeitens kam die Beauftragte für Frauen- und Gleichberechtigungsfragen, Frau Stibane, mehrfach in den Unterricht, schaute den SchülerInnen über die Schulter und begleitete den Gestaltungsprozess.

Insgesamt konnten dem Büro dann letztlich 16 Logoentwürfe präsentiert werden. Dem Team fiel es sehr schwer, aus der Vielzahl der häufig sehr gelungenen und sehr unterschiedlichen Entwürfe das Beste auszuwählen. Zum neuen Logo des Büros für Frauen- und Gleichberechtigungsfragen wird nun der Entwurf des Schülers Leon Stock. Den zweiten und dritten Platz sprach die Jury Saskia Jung und Lasse Dreier zu.

Der Willy-Brandt-Schule ist es wichtig, sich  inhaltlich und bezüglich der Aufgabenstellungen möglichst nah an der Berufspraxis eines Gestalters/einer Gestalterin zu orientieren. Daher sind derartige reale Aufträge ein wesentlicher und sehr sinnvoller Bestandteil der Unterrichtspraxis in der Fachoberschule Gestaltung. Auch für die Auftraggeberinnen war es toll, einen Einblick in den Entwicklungsprozess des Logos nehmen zu können.