Buchcover
© Boje 

Ausgerechnet Jonathan, ein Mathegenie, kann seine Mutter nur mit viel Fantasie aus ihrem eigenen Roman retten. Genau davon hat er nicht den Hauch einer Ahnung. Erst als Morlot, der Detektiv aus der erdachten Schwarz-Weiß-Welt, Joni bei der Aufklärung eines Kriminalfalles zur Seite steht, kommt er ganz langsam seiner verschollenen Mutter näher.
Ein Teil der Geschichte  spielt  in nebelschwadigen Gassen aus vergangener Zeit. Doch auch in seiner Welt muss Joni den Fall lösen.
Diese Wechsel bringen zwar Spannung in die Geschichte, sorgen aber auch dafür, dass man sich beim Lesen konzentrieren muss. Alfred Roger und Andreas Rosen beispielsweise spielen in den beiden Welten ein und dieselbe Rolle, sind aber nur an ihren Initialen zu erkennen.
Die Idee, dass eine Romanfigur keinen Bock mehr auf Detektivfälle hat, ist sehr witzig und auch Jonis Rolle hat mir gut gefallen. Dennoch fand ich die Geschichte an manchen Stellen schwer zu verstehen. Die Zeichnungen geben einen guten Eindruck in das Leben von Morlot.                                                                       

Katharina Reschke: Morlot - Detektive schlafen nie (Boje, 2015, 224 S., 12,99 € )


 

Ina

Ina (10)